| 31.05.2011, 06:15 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
|
|
Die BASF SE und INEOS Industries Holdings Limited, Lyndhurst, Großbritannien, sind einen weiteren Schritt bei der Gründung des Joint Ventures Styrolution vorangekommen. Die Unternehmen unterzeichneten am 27. Mai 2011 einen Vertrag, der die Zusammenarbeit im neuen Joint Venture Styrolution regelt. Die Gründung des Joint Ventures steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Wettbewerbsbehörden, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung der beiden Unternehmen. BASF und INEOS wollen ihre weltweiten Geschäftsaktivitäten in den Arbeitsgebieten Styrol-Monomere (SM), Polystyrol (PS), Acrylnitrilbutadienstyrol (ABS), Styrolbutadiencopolymere (SBC) und weitere Styrol-basierte Copolymere (SAN, AMSAN, ASA, MABS) sowie Copolymerblends in dem Joint Venture Styrolution zusammenführen. Die jeweiligen Geschäfte mit Polystyrol-Schäumen seien nicht Teil der Transaktion und sollen innerhalb der BASF bzw. bei INEOS verbleiben. Sitz des Unternehmens wird Frankfurt am Main sein. Die Anteile am Joint Venture werden jeweils zu 50 % von BASF und INEOS gehalten. BASF soll nach Abschluss der Transaktion eine Ausgleichszahlung erhalten. Weltweit aufgestellt BASF beabsichtigt ihr Geschäft mit SM, PS, ABS und SBC und das Styrol-basierte Copolymergeschäft an Standorten in Deutschland (Ludwigshafen, Schwarzheide), Belgien (Antwerpen), Korea (Ulsan), Indien (Dahej) und Mexiko (Altamira) in das Joint Venture einzubringen. Insgesamt beschäftigt BASF rund 1.460 Mitarbeiter in ihrem Styrolkunststoff-Geschäft und erzielte 2010 einen Umsatz von rund 3,9 Milliarden €. INEOS beabsichtigt ABS-Produktionsanlagen in Deutschland (Köln), Spanien (Tarragona), Indien (Vadodara) sowie in Thailand (Map Ta Phut) in das Joint Venture einzubringen. Darüber hinaus wird INEOS auch sein Geschäft mit SM und PS einbringen. Dieses umfasst Standorte von INEOS und INEOS Styrenics in Kanada (Sarnia), den USA (Indian Orchard, Joliet, Decatur, Texas City, Bayport), Deutschland (Marl), Frankreich (Wingles) und Schweden (Trelleborg). Insgesamt beschäftigt INEOS weltweit rund 2.200 Mitarbeiter in seinem Styrolkunststoff-Geschäft und erzielte 2010 einen Umsatz von rund 2,8 Milliarden €. BASF und INEOS werden bis zum Abschluss der Transaktion, die noch der Zustimmung der zuständigen Kartellbehörden bedarf, weiterhin als eigenständige Unternehmen am Markt auftreten. Das Closing wird im Laufe des Jahres 2011 erwartet. Styrolkunststoffe werden hauptsächlich in Haushalt und Büro, Elektro- und Kommunikationstechnik und für Verpackungen verwendet. Styrol-Copolymere sind thermoplastische Kunststoffe auf Basis der Monomere Styrol und Acrylnitril. Sie werden vor allem in der Automobil- und Elektroindustrie eingesetzt sowie in zahlreichen Gegenständen des täglichen Bedarfs. Weitere Informationen: www.basf.com, www.ineos.com |
BASF SE + INEOS Industries Holding Limited, Ludwigshafen + Lyndhurst, Großbritannien
» insgesamt 3 News über "BASF + INEOS" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
Ems-Grivory: Hochleistungspolyamide für die Isolation von Stromschienen in Elektrofahrzeugen
Fakuma 2026: Ersten Innovation Award in sechs Kategorien verliehen
Auting: Modulare Hochgeschwindigkeits-Montagemaschine integriert Zuführung, Montage und Kontrolle
Syntech Plastics: Übernahme des Geschäftsbetriebs der VBI Plastics
Meist gelesen, 10 Tage
Syntech Plastics: Übernahme des Geschäftsbetriebs der VBI Plastics
Spectrix + voestalpine: Additive Formeinsätze verkürzen Zykluszeit um 28 Prozent
Fakuma 2026: Ersten Innovation Award in sechs Kategorien verliehen
Bruchsaler Kunststoffe: Insolvenzverfahren eröffnet
Auting: Modulare Hochgeschwindigkeits-Montagemaschine integriert Zuführung, Montage und Kontrolle
Meist gelesen, 30 Tage
Westlake: Aus für PVC-Werk von Vinnolit in Köln
Syntech Plastics: Übernahme des Geschäftsbetriebs der VBI Plastics
Ernst Jäger Kunststoffverpackung: Insolvenzverfahren nach Sanierung in Eigenverwaltung aufgehoben
Haitian: Spritzgießtechnik, Automation und europäische Fertigung im Fokus
Arburg: Partnerprojekt integriert individuelle Data-Matrix-Codes direkt in den Spritzgießprozess
Spectrix + voestalpine: Additive Formeinsätze verkürzen Zykluszeit um 28 Prozent
Meist gelesen, 90 Tage
Karl Hess GmbH & Co. KG: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Arburg: Übernahme der Stork Plastics Machinery B.V.
Hess plastics: Neuaufstellung im Insolvenzverfahren - Strukturierter Investorenprozess eingeleitet
Erema: Gruppe bleibt trotz deutlichem Umsatzrückgang profitabel
Dreher: Amis übernimmt insolventen Schneidmühlenhersteller
Billion: Strategische Partnerschaft mit Engel – Fokus künftig auf Service statt Neumaschinengeschäft
Neue und gebrauchte Maschinen & Anlagen finden Sie in der großen Maschinenbörse.
Kostenfreie Nutzung aller Börsen! Registrieren Sie sich jetzt!
| IKT: Lehrbuch „Kunststofftechnik – Einführung und Grundlagen“ in neuer Auflage
|