| 01.09.2011, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Prozess-, Kosten- und Qualitätsoptimierung durch Prozessdatenanalyse Viele Kunststoffverarbeitungsprozesse werden heute noch häufig durch Erfahrungswerte oder „trial and error“ eingestellt und optimiert. Dabei hängt die Qualität des Ergebnisses vielfach vom subjektiven Empfinden des Bedieners bei gleichzeitig engen Zeitvorgaben ab. Dies liegt unter anderem daran, dass sich die komplexen Verfahren der Kunststoffindustrie selbst analytisch kaum erfassen lassen. Um dennoch konkrete Zusammenhänge von Prozessgrößen zur Produktqualität oder den -eigenschaften herstellen zu können, existieren verschiedene Möglichkeiten. Gerade bei typischen – häufig auch nicht-linearen – Kunststoffverarbeitungsprozessen bilden u.a. softwaregestützte Auswerteverfahren einen vielversprechenden Ansatz. Diese Systeme sind in großindustriellen Anlagen der Chemieindustrie und Energieerzeugung bereits im Einsatz und liefern exzellente Ergebnisse. Sie sind jedoch auch in der Kunststoffverarbeitung und bei KMU anwendbar. Das Projekt richtet sich deshalb verfahrensübergreifend an alle Kunststoffverarbeiter, da die hier angewendeten Verfahren für die meisten Kunststoffverarbeitungsprozesse anwendbar sind. Zusätzlich wird es für die Teilnehmer eine speziell konzipierte Schulung zum Thema Prozessanalyse und Softsensorik geben. Anhand der Daten der Projektteilnehmer werden die Prozesse modelliert und die Abhängigkeiten der Produktionsparameter von den Qualitätskenngrößen dargestellt. Durch diese tiefgehende Einsicht in die Prozesse lassen sich Optimierungspotentiale erkennen und umsetzen. So können an Hand der Modellierung beispielsweise Prozesse sowohl auf Energieeffizienz als auch gleichzeitig auf Qualität optimiert werden. Vorrangiges Ziel des Kooperationsprojektes ist es, die Produktionsdaten aus Industrieanlagen von erfahrenem Personal analysieren zu lassen und durch die Ergebnisse Prozessoptimierungen anhand spezifischer Qualitätskennwerte zu ermöglichen. Durch neuartige Analyseverfahren soll ein vertiefter Einblick in die Prozesse ermöglicht werden und es können darüber hinaus die qualitätsbestimmenden Produktionsparameter identifiziert und optimiert werden. Neben der Qualität kann dies auch zur Kostenoptimierung genutzt werden. Durch Kooperationspartner können im Anschluss an das Projekt die entwickelten Softsensormodelle in die Produktionsanlagen, zur Inline-Analyse des Prozesses und der Produktqualität, implementiert werden. Ein Kooperationsprojekt richtet sich an interessierte Unternehmen aus unterschiedlichen Bereichen mit einem gemeinsamen Forschungs- oder Entwicklungsziel. Die Kosten für den erforderlichen Aufwand werden auf mehrere Teilnehmer verteilt und somit für den Einzelnen erheblich reduziert. Alle beteiligten Unternehmen profitieren gleichermaßen von den erzielten Resultaten. Die Koordination und Projektleitung übernimmt hierbei das SKZ. Die Unternehmen können jedoch durch den direkten Kontakt betriebsspezifische Inhalte oder Fragestellungen in die Projektausrichtung einbringen und schnell erste Resultate sehen. Interessierte Industrieunternehmen können sich am SKZ, Christoph Kugler, Tel. (0931) 4104-457, C.Kugler@skz.de über weitere Details informieren und den Projektflyer anfordern. Ein erstes, informatives Treffen ist am 14. Oktober 2011 in Würzburg geplant. Es wird um Anmeldung bis zum 07. Oktober 2011 gebeten. Kontakt: Dipl.-Ing. Christoph Kugler SKZ Das Kunststoff-Zentrum Friedrich-Bergius-Ring 22 97076 Würzburg Tel.: +49 (0)931 4101-457 C.Kugler@skz.de |
SKZ - Das Kunststoff-Zentrum, Würzburg
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