| 07.09.2011, 06:04 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Auf der 64. Internationalen Automobil-Ausstellung IAA in Frankfurt am Main gibt das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF einen Ausblick auf den Fahrzeugantrieb der kommenden Jahre. Am Hessenstand zur Elektromobilität (Halle 4, D31) zeigen die Ingenieure vom 13.-25. September ein Rad aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff, kombiniert mit einem Radnabenmotor. PKW-Räder müssen das höchste Maß an Sicherheit und Komfort erfüllen. Faser-Kunststoff Verbundsysteme (FKV) ermöglichen höhere Strukturdämpfungen, höhere Schadenstoleranzen und höhere Bruchdehnungen im Vergleich zu Metall, erläutert das Institut den Hintergrund. Zudem ergebe sich die Möglichkeit der Funktionsintegration. So wurde im Rahmen des Verbundprojekts Systemforschung Elektromobilität vom Fraunhofer LBF ein Kohlenstofffaserverbundrad (CFK) zur Integration eines Elektromotors entwickelt. Der permanenterregte Synchronmotor ist über ein CFK-Gehäusebauteil mit dem Rad verbunden. Der Motor befindet sich demnach nicht im radialen bzw. lateralen Kraftfluss wodurch schädliche Belastungsstöße am Motor vermieden werden. Zudem wurde das Felgenblatt flexibel gestaltet. Das neue CFK-Rad überzeugt aber nicht nur in technischer Hinsicht, es besticht auch durch sein ausgefallenes Design, heißt es weiter. Zukünftige Anforderungen würden neue und mutige Konzepte verlangen über Alufelge und klassische Verbrennungsmotoren mit Getriebe und Differenzial hinaus. Das Fraunhofer LBF will mit seinem radnabenangetriebenen Leichtbaurad ein neues Kapitel der Fahrzeuggeschichte aufschlagen. 64. Int. Automobil-Ausstellung IAA, Frankfurt a.M., 13.-25. September 2011, Halle 4, Stand D31 Weitere Informationen: www.lbf.fraunhofer.de |
Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF, Darmstadt
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