| 27.09.2011, 06:08 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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LANXESS investiert 12 Millionen Euro in seinen niederländischen Standort Geleen. Mit diesem Investment stellt der Spezialchemie-Konzern 50 Prozent der dortigen Produktion für Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk (EPDM) auf die innovative Keltan ACE-Technologie um. Im Laufe des Jahres 2013 will LANXESS die neue Technologie in die größte seiner drei Produktionslinien in Geleen, auf die rund die Hälfte der gesamten Produktionskapazität von 160.000 Tonnen pro Jahr entfällt, implementieren, teilt das Unternehmen mit. Gegenüber herkömmlichen Produktionsverfahren soll die Keltan ACE-Technologie den Energiebedarf für die Kautschukherstellung reduzieren, und es würden keine Katalyse-Rückstände anfallen. Darüber hinaus erlaube das Verfahren, neue Sorten von EPDM-Kautschuk zu produzieren. Neue Zentrale für globales Geschäft mit EPDM-Kautschuk in Geleen geplant LANXESS plant am Standort Geleen außerdem eine neue Zentrale für sein weltweites Geschäft mit EPDM-Kautschuk. Das Gebäude für bis zu 120 Mitarbeiter wird auf dem Gelände des Chemieindustrie-Parks Chemelot errichtet. Die Verträge mit dem Chemelot Campus Consortium wurden gestern unterzeichnet. Baubeginn ist im Frühjahr 2012. Der Einzug ist für Anfang 2013 geplant. „Die nachhaltige Keltan ACE-Technologie, unsere neue hochmoderne Zentrale für unser EPDM-Geschäft, sowie das innovative Umfeld von Chemelot werden uns auf unserem Wachstumskurs zugute kommen“, sagte Axel C. Heitmann, Vorstandsvorsitzender der LANXESS AG. „Mit den geplanten Maßnahmen wird der Standort Geleen zu einem echten Innovationszentrum innerhalb des globalen LANXESS-Netzwerks.“ Vom Geleen aus steuert LANXESS sein weltweites Geschäft mit EPDM-Kautschuk. Im Mai 2011 hatte LANXESS das Kautschukgeschäft der Royal DSM N.V. für 310 Millionen Euro mit allen 420 Beschäftigten weltweit, davon 260 in Sittard-Geleen, übernommen. „Die Integration des zusätzlichen EPDM-Geschäfts bei LANXESS läuft reibungslos und trägt schon jetzt deutlich zum Konzernergebnis bei“, sagte Günther Weymans, LANXESS Landessprecher für die Niederlande und Leiter des Geschäftsbereichs Technical Rubber Products. EPDM wird vor allem in der Automobilbranche, aber auch bei der Modifizierung von Kunststoffen, in der Leitungs- und Kabelindustrie, der Baubranche sowie für die Herstellung von Öl-Additiven eingesetzt. Zu den Materialeigenschaften zählen die sehr geringe Dichte, die hohe Beständigkeit gegen Hitze, Oxidation, Chemikalien und Witterung sowie gute elektrische Isoliereigenschaften. In der vergangenen Woche kündigte LANXESS an, ab Ende des Jahres EPDM-Kautschuk aus Ethylen auf biologischer Basis herzustellen(Siehe auch plasticker-News vom 22.9.2011). Dies soll die weltweit erste Form von EPDM-Kautschuk auf biologischer Basis sein und unter dem Markennamen Keltan Eco vermarktet werden. Weitere Informationen: lanxess.com |
LANXESS AG, Leverkusen
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