| 08.12.2011, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die europäische PVC-Industrie hat am 22. Juni 2011 ehrgeizige Ziele für die nachhaltige Entwicklung bis zum Jahr 2020 angekündigt. Knapp ein halbes Jahr später zog die deutsche PVC-Branche eine erste Zwischenbilanz. Bei einem hochkarätig besetzten Round-Table-Gespräch am 24. und 25. November 2011 auf der Wartburg in Eisenach diskutierten PVC-Rohstoffhersteller, Recycling-Unternehmen und Medienvertreter auf Einladung der AGPU (Arbeitsgemeinschaft PVC und Umwelt e.V.) über PVC-Recycling-Themen von heute und morgen. Zum Auftakt der Veranstaltung stellte Dr. Ronald Claus, Geschäftsführer der Tönsmeier Gruppe, sowohl erfolgreiches Recycling in seinem Unternehmen, als auch Möglichkeiten vor, wie Recycling-Mengen – nicht nur in Deutschland - künftig noch weiter gesteigert werden können. „Die deutsche Industrie- und Kreislaufwirtschaft prägt den fortgeschrittenen internationalen Stand hinsichtlich anteiliger Mengen und Qualität der eingesetzten Sekundärrohstoffe. Die Nutzung fortgeschrittener Erfassungssysteme und Aufbereitungstechnologien gepaart mit optimalen Rahmenbedingungen und Spielregeln bieten beste Voraussetzungen für massives weiteres nationales und internationales Wachstum auf diesem Gebiet“, so Dr. Claus. „Nachhaltigkeit ist unser Ziel. Der Weg zur Nachhaltigkeit ist eine lange und manchmal auch schwierige Reise. Wir als PVC-Industrie haben uns als Vinyl 2010 auf den Weg gemacht und werden ihn als VinylPlus konsequent weitergehen“, betonte Dr. Josef Ertl, Geschäftsführer der Vinnolit GmbH & Co. KG. In seinem Vortrag ging der ehemalige Vorsitzende von VinylPlus auf die Ziele der europäischen Nachhaltigkeitsinitiative ein und stellte die erste Erfolge der freiwilligen Selbstverpflichtung vor. Über die Ziele der Profilhersteller sprach Dr.-Ing. Michael Stöger, Sprecher des Beirates der Rewindo Fenster-Recycling-Service GmbH und Mitglied des Vorstandes der Deceuninck Gruppe: „Das Rewindo–System ist ein Erfolgsmodell, das gezeigt hat, dass closed-loop-Recycling von Altfenstern aus PVC machbar und wirtschaftlich darstellbar ist. Die gewonnenen Erfahrungen wird Rewindo in die Zielerreichung von VinylPlus aktiv einbringen“. Auch Werner Preusker ist von der nachhaltigen Entwicklung der gesamten PVC-Wertschöpfungskette überzeugt. „Über 80 Prozent der PVC-Abfälle in Deutschland stammen aus dem produzierenden Gewerbe. Deshalb besteht der Weg zur Steigerung der Recycling-Menge darin, die PVCverarbeitenden und weiterverarbeitenden Unternehmen sowie die mehr als 60 spezialisierten Recycler enger zu vernetzen“, so der AGPUGeschäftsführer. Darin hat die AGPU, die Nachhaltigkeitsexperten der PVCIndustrie in Deutschland, seit über 20 Jahren Erfahrung und konnte in dieser Zeit sowohl Erfolge erzielen als auch Stolpersteine meistern“. Weitere Informationen: www.vinylplus.de |
Arbeitsgemeinschaft PVC und Umwelt e.V., Bonn
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