| 20.04.2012, 06:02 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Das bereits bekannte gravimetrische Farbdosiergerät MGF zur Beschickung von Kunststoff-Verarbeitungsmaschinen mit Farbstoffen und Additiven bietet jetzt laut Anbieter Maguire geringere Dosiertoleranzen und bis zum doppelten Durchsatz. Test hätten ergeben, dass ein besonders breiter Durchsatzbereich – 0,2 bis 54 kg/h – trotz der eingesetzten halbzölligen Schnecke möglich ist. Bei 100 Dosierzyklen mit der Soll-Dosierung 11 g pro Zyklus habe das Gerät einen Durchschnitt von genau 11,1 g erreicht. Möglich geworden seien die Verbesserungen durch Tausch des kontinuierlich rotierenden Elektromotors im Schneckenantrieb gegen einen Schrittmotor, der jede Drehung in 200 Schritten durchführt und maximal 100 min-1 erreicht. Mit einer digitalen Steuerung kombiniert, erziele der 200-Schritt-Zyklus eine feinere Auflösung bei der Dosierung von Zusatzstoffen in den Spritzgieß- oder Extrusionsprozess. Die hohe Motordrehzahl ermögliche eine Verdopplung des Durchsatzes auf 54 kg pro Stunde bei der Extrusion und 18 kg pro Stunde bei zyklischen Prozessen wie dem Spritzgießen. Darüber hinaus wurde der Durchsatzbereich für eine vorgegebene Schneckengröße vergrößert, so dass Schneckenwechsel seltener oder überhaupt nicht mehr nötig sind. Trotz der Neuerungen sollen die Kosten konstant bleiben, das Gerät werde nach wie vor zum gleichen Preis wie das volumetrische System angeboten. Zur Standardausstattung zählen ein USB-Anschluss zur Datenerfassung und für Softwareupdates, Ethernet-Anschluss, automatische Vorbehandlung und Fließratenkalibrierung sowie die Steuerung des Venturi-Fördergeräts über die Dosierersteuerung. Ein "Extrusionsfolgesystem", das große Schwankungen beim Extruderdurchsatz erkennt, wie sie beispielsweise beim Folienrollenwechsel auftreten, passt die Dosierung frühzeitig entsprechend an. Weitere Informationen: www.maguire.com |
Maguire Products, Inc., Aston, Pennsylvania, USA
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