| 13.04.2012, 06:03 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Ein Konsortium der italienischen Maire Tecnimont hat von der slowakischen Raffinerie Slovnaft den Auftrag zur Technologielieferung für eine neue Produktionsanlage für niederdichtes Polyethylen (LDPE 4) erhalten. Der Auftragswert liegt nach Angaben von Slovnaft bei 204 Mio. EUR. Derzeit läuft das Genehmigungsverfahren für den Bau der Anlage, der 2013 beginnen soll. Die Inbetriebnahme der Anlage, die die Lupotech T-Technologie von Basell Polyolefins nutzen wird, ist für das erste Quartal 2015 vorgesehen. Mit der neuen Anlage will Slovnaft sieben ältere Produktionslinien ersetzen und die Jahreskapazität um rund 40.000 Tonnen auf 220.000 Tonnen PE erhöhen. "Im Vergleich zur bisherigen Polyethylenproduktion wird sich die Qualität der erzeugten PE-Typen bei deutlich geringerem Energieverbrauch stark erhöhen. Im Umweltbereich kommt es zu einer deutlichen Senkung der Emissionen leicht flüchtiger Substanzen, sodass die ab 2016 geltenden gesetzlichen Regelungen eingehalten werden", erklärte der geschäftsführende Direktor von Slovnaft Petrochemicals, Peter Chmurčiak. Auf der neuen Anlage sollen fast 30 verschiedene PE-Typen produziert werden. Damit will Slovnaft neue Kunden erreichen und auf neue Märkte innerhalb der EU expandieren. Slovnaft Petrochemicals gehört über Slovnaft zum ungarischen Mineralölkonzern MOL. Jährlich stellt sie 435.000 Tonnen Polymere von Folien über Kunststofferzeugnisse für den täglichen Gebrauch bis zu hochspezialisierten Komponenten für die Automobilindustrie her. Weitere Informationen: slovnaft.sk, www.mol.hu Quelle: nov-ost.info |
Chemie- und Kunststoffbranche, Slowakei
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