| 22.06.2012, 12:40 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der ifo Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist im Juni weiter gefallen. Die Einschätzung der aktuellen Geschäftslage hellte sich nach dem starken Rückgang im Vormonat zwar wieder etwas auf. Die Erwartungen für das kommende halbe Jahr wurden jedoch kräftig zurückgenommen. Die deutsche Wirtschaft befürchtet zunehmende Beeinträchtigungen durch die Eurokrise. Im Verarbeitenden Gewerbe hat der Geschäftsklimaindex erneut nachgegeben. Die aktuelle Geschäftslage stufen die Unternehmen zwar als etwas besser ein. Ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr bewerten sie aber wesentlich zurückhaltender als bisher. Die Erwartungen an das Exportgeschäft haben sie deutlich zurückgeschraubt. Auch die Beschäftigungspläne bleiben defensiv ausgerichtet. Im Einzelhandel hat sich das Geschäftsklima etwas erholt, nachdem es sich im Vormonat stark eingetrübt hatte. Die befragten Unternehmer beurteilen ihre aktuelle Lage als deutlich besser und sind bezüglich der kommenden Geschäftsentwicklung nicht mehr ganz so pessimistisch wie im Vormonat. Im Großhandel ist der Geschäftsklimaindex dagegen gesunken. Die Großhändler stufen ihre aktuelle Geschäftslage etwas seltener als gut ein. In die Zukunft blicken sie etwas skeptischer als zuvor. Im Bauhauptgewerbe hat sich das Geschäftsklima leicht aufgehellt. Die aktuelle Geschäftslage wird im Vergleich zum Vormonat unverändert eingeschätzt. Die befragten Bauunternehmer blicken jedoch zuversichtlicher auf das kommende halbe Jahr. Weitere Informationen: www.ifo.de |
ifo Institut für Wirtschaftsforschung e.V., München
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