| 21.09.2012, 06:04 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Die chinesische Jiutai Energy plant den Bau einer Polypropylen-Produktionsanlage in Junggar in der Inneren Mongolei im Norden Chinas. Die Anlage mit einer Jahreskapazität von 350.000 Tonnen soll auf der Basis von Methanol arbeiten, das aus der Vergasung von Kohle gewonnen wird. Jiutai wird hierzu die UNIPOL-Polypropylen-Technologie zur Umwandlung von Methanol in Olefine einsetzen, für die sie unlängst eine Lizenz von Union Carbide erworben hat, einer Tochter von Dow Chemical. Die Technologie dient zur Herstellung von Polypropylen-Homopolymeren, Random-Copolymeren und schlagzähen Impact-Copolymeren. Jiutai ist dabei bereits der elfte Lizenznehmer für die UNIPOL-PP-Technologie seit 2006. Die Technologie kommt den chinesischen Bestrebungen nach einer Verringerung der Abhängigkeit von Ölimporten durch Nutzung der einheimischen Kohle entgegen. Jiutai Energy wurde 2002 gegründet, ihre Hauptprodukte sind Methanol und Dimethylether (DME). Das Methanolwerk in Ordos in der Inneren Mongolei wurde Anfang 2010 eröffnet und ist mit einer Kapazität von 1 Mio. Tonnen pro Jahr eigenen Angaben zufolge die weltweit größte PP-Anlage auf der Basis von Kohle. Jiutai Energy gehört zu China Energy, die an der Börse Singapur notiert ist. Weitere Informationen: www.chinajiutai.com |
Chemie- und Kunststoffbranche, China
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