| 05.02.2013, 06:01 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Rohre und Formteile aus Kunststoff sind aus dem Abwasserbereich nicht mehr wegzudenken. Sie kommen nicht nur zunehmend bei der Neuverlegung von Abwasserleitungen, sondern im Besonderen auch bei der Kanalsanierung zum Einsatz. In Deutschland besteht ein erheblicher Sanierungsbedarf an öffentlichen und privaten Abwasserkanälen. Der Leitfaden „Kunststoffe im Kanalbau“, herausgegeben vom Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) in Industrie und Handwerk an der RWTH Aachen, gibt einen Überblick über die eingesetzten Kunststoffe bei der Neuverlegung und bei der Sanierung von Abwasserrohrleitungen. Die Verfahren zur Kanalsanierung lassen sich in drei Verfahrensgruppen unterteilen: Reparatur, Renovierung und Erneuerung. Der erste Teil des Leitfadens informiert grundlegend über Kunststoffe, über die verschiedenen Verfahren für die Kanalsanierung sowie über die Reinigung, Zustandserfassung und Dichtheitsprüfung von Abwasserrohrleitungen. Zudem werden die im Kanalbau angewendeten Verbindungstechniken Schweißen und Stecken detailliert beschrieben. Teil zwei beschäftigt sich mit der Neuverlegung von Abwasserrohren. Hier wird ein Marktüberblick über das Angebot an Rohren und Formteilen aus verschiedenen Kunststoffen gegeben. Dieser Teil des Leitfadens beschäftigt sich auch mit der offenen und grabenlosen Verlegung von Abwasserrohren. Der dritte Teil des neuen Leitfadens beschreibt ausgewählte Möglichkeiten zur Renovierung von Kanälen. Das geeignete Verfahren zur Sanierung eines Abwasserrohres ergibt sich aus unterschiedlichen Faktoren. Hier bietet jedes Verfahren Vorteile und Besonderheiten, die es für den jeweiligen individuellen Fall abzuwägen gilt. Achter Leitfaden im Projekt PLENET NRW Die IKV-Abteilung Aus- und Weiterbildung erstellte den Leitfaden innerhalb des Projekts PLENET NRW. Er ist der achte einer Reihe. Bereits erschienen sind die Leitfäden „Kunststoffrohrleitungssysteme in der Haustechnik“, „Be- und Verarbeitung von transparenten Kunststoffen und Mineralwerkstoffen“, „Kleben im Metallhandwerk“, „Faserverbundkunststoffe“, „Einsatz von Kunststoffrohren in der Geothermie“, „Kunststoffanwendungen im Zweiradmechaniker-Handwerk“ und „Vermeidung und Behebung von Feuchtigkeit im Bauwesen“. Die Leitfäden können unter www.plenet-nrw.de im Downloadbereich kostenlos heruntergeladen werden. Das Projekt bietet darüber hinaus zu den genannten Themen Workshops an. Weitere Informationen: www.ikv-aachen.de |
Institut für Kunststoffverarbeitung, Aachen
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