| 20.03.2026, 07:37 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Lanxess hat das Geschäftsjahr 2025 mit rückläufigen Kennzahlen abgeschlossen. Der Umsatz sank um 10,9 Prozent auf 5,673 Milliarden Euro, das EBITDA vor Sondereinflüssen ging um 16,9 Prozent auf 510 Millionen Euro zurück. Die EBITDA-Marge verringerte sich von 9,6 auf 9,0 Prozent. Als Ursachen nennt der Spezialchemiekonzern die anhaltend schwache Nachfrage in vielen Kundenindustrien, niedrigere Verkaufspreise infolge gesunkener Rohstoffkosten, Preisdruck aus Asien, negative Währungseffekte sowie den Wegfall des Ergebnisbeitrags aus dem zum 1. April 2025 veräußerten Geschäft mit Urethane Systems. Für 2026 erwartet Lanxess eine Belebung des Geschäfts frühestens im zweiten Halbjahr und prognostiziert ein EBITDA vor Sondereinflüssen zwischen 450 und 550 Millionen Euro. Zugleich hat das Unternehmen weitere Kostensenkungen eingeleitet. Bis Ende 2028 sollen zusätzlich rund 100 Millionen Euro pro Jahr eingespart werden. Vorgesehen ist unter anderem der Abbau von 550 Stellen, vor allem in Verwaltungsfunktionen. Die Nettofinanzverschuldung sank zum Jahresende 2025 um 15,0 Prozent auf 2,023 Milliarden Euro. In den Segmenten entwickelte sich Consumer Protection ertragsseitig stabil, während Specialty Additives und insbesondere Advanced Intermediates deutliche Ergebnisrückgänge verzeichneten. Weitere Informationen: lanxess.com |
Lanxess AG, Köln
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