| 19.06.2013, 06:13 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der spanische Kunststoffverarbeiter La Seda hat am Montag einen Insolvenzantrag beim Handelsgericht Barcelona gestellt. Wie das Unternehmen am Dienstag bekannt gab, betrifft der Antrag auch die spanischen Konzerntöchter Artenius España, Artenius Green, Industrias Químicas Asociades LSB und Inmoseda, die italienische Artenius Italia, die griechische Artenius Hellas Holding, die belgische APPE Benelux sowie die Gesellschaften APPE Deutschland, APPE UK, APPE France, APPE Iberia und APPE Polska. Der Verwaltungsrat beschloss überdies, Insolvenzantrag auch für die außerhalb der EU tätigen Töchter Artenius Pet Packaging Maroc (Marokko), Artenius Turkpet und APPE Turkpet (beide Türkei) zu stellen, sobald die erforderlichen Unterlagen zusammengestellt sind. Hintergrund des Insolvenzantrags ist, dass mehrere zentrale Elemente des im September 2012 verabschiedeten Sanierungsplans in den letzten Monaten gescheitert sind. Im April zog sich der Aktionär BA PET BV von der Beteiligung an einer Kapitalerhöhung um 40 Mio. EUR zurück. Die Ratifizierung einer Umschuldungsvereinbarung, die Ende April zwischen La Seda und dem Gläubigerausschuss für einen Konsortialkredit unterzeichnet wurde, erreichte bislang ebenfalls nicht das erforderliche Quorum unter den Kreditgebern, das bei 75% der Kreditsumme liegt. Der Insolvenzantrag soll nach Angaben von La Seda keine Auswirkungen auf die laufende Geschäftstätigkeit haben. Weitere Informationen: laseda.es |
Chemie- und Kunststoffbranche, Spanien
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