| 06.02.2014, 06:11 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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![]() Bild 1: Gemäß einer Studie des Instituts „Organic Waste Systems“ in Belgien soll eine Plastiktüte aus „mvera“ mit einer Wanddicke von 288 µm innerhalb von 12 Wochen vollständig durch Bakterien zersetzt werden. Der Kunststoffdistributor K.D. Feddersen GmbH & Co. KG stellt mit den von Metabolix Inc. hergestellten Biokunststoffen „mirel“ und „mvera“ zwei umweltverträgliche und marktreife Lösungen vor. K.D. Feddersen vertreibt diese biologisch abbaubaren Kunststoffe und unterstützt bei der Beratung rund um das Thema Abfallvermeidung. „mirel“ und „mvera“ bauen sich laut Anbieter innerhalb kurzer Zeit im Kontakt mit Erde (Kompost) und Wasser (Fluss, Meer) sowie in Biogasanlagen ab. Eine Studie des Instituts „Organic Waste Systems“ in Belgien zeigt demzufolge, dass eine Plastiktüte aus „mvera“ mit einer Wanddicke von 288 µm innerhalb von 12 Wochen vollständig durch Bakterien zersetzt wird (siehe Bild 1). Metabolix stellt seine Biokunststoffe im Wesentlichen aus Polyhydroxialkanoat (PHA) her. PHA wird durch Mikroorganismen und Zucker in einem biologischen Prozess gewonnen. In einem Fermentations-, Extraktions- und Compoundingschritt entstehen die Biokunststoffe. Somit werden hier gleich mehrere Umweltziele verfolgt: Substitution von rohölbasierten Rohstoffen, Erreichung von Klimaschutzzielen, Reduzierung von Müllmengen, Vermeidung von Verschmutzungen der Natur und eine ökologische Produktion. Realisierte Anwendungen aus der Landwirtschaft Bereits realisierte Anwendungen im Bereich der Landwirtschaft dienen als Ideengeber für weitere Produkte aus Bio-Kunststoffen, jenseits von Verpackungsmaterialien. So werden aktuell bereits Klipse für Weinreben und den Anbau von Strauchgemüse aus diesem nachhaltig produzierten Werkstoff gefertigt. Der natürliche Abbauprozess macht somit das aufwändige Einsammeln und Entsorgen dieser Kunststoffteile überflüssig. Weitere Rohstoffentwicklungen mit funktioneller Ausrüstung im Bereich des Gartenbaus oder langfaserverstärkte Kunststoffe für die Spritzgussverarbeitung sollen kurzfristig zur Verfügung stehen. Weitere Informationen: kdfeddersen.com |
K.D. Feddersen GmbH & Co. KG, Hamburg
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