| 02.05.2014, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Samsonite Hungária Kft, ungarische Tochter des US-amerikanischen Kofferfabrikanten Samsonite, erweitert die Fertigungskapazitäten an ihrem Standort in der westungarischen Stadt Szekszárd. Nach Angaben des Unternehmens belaufen sich die Kosten für das Vorhaben auf 2,4 Mrd. HUF (7,75 Mio. EUR), die mit EU-Mitteln in Höhe von 717 Mio. HUF (2,3 Mio. EUR) gefördert werden. Dafür soll eine 4.400 m² große Fertigungshalle errichtet werden, wo künftig täglich 800 Koffer aus Polycarbonat-Grundstoff produziert werden. Dabei handele es sich um eine neue Technologie im ungarischen Samsonite-Werk, die einen höheren Wertschöpfungsanteil darstelle. Gleichzeitig erhöhen sich die Produktionskapazitäten um 28%. Laut Werksleiter József Pinczel wird die neue Werkhalle bis Mitte Mai fertig gestellt, die Herstellung soll im Juni beginnen. Mit der Erweiterung steigt die Gesamtfläche des Produktionsstandorts, an dem auch 50 neue Arbeitsplätze entstehen, auf 19.000 m². Das aktuelle Projekt ist Teil eines 2009 gestarteten Investitionsprogramms in Szekszárd im Gesamtwert von über 5 Mrd. HUF (16,1 Mio. EUR), womit Samsonite der weltweit gestiegenen Nachfrage nach leichten und stoßfesten Koffern - ihrer wichtigsten Produktgruppe - nachkommen will. Samsonite Hungária hatte im vergangenen Jahr mit 450 Mitarbeitern etwa 640.000 Koffer produziert und dabei einen Umsatz von über 12,7 Mrd. HUF (41 Mio. EUR) sowie einen Gewinn von 1,2 Mrd. HUF (3,87 Mio. EUR) erwirtschaftet. Damit wurden laut Pinczel die Einnahmen des Unternehmens gegenüber dem Vorjahr um mehr als 1 Mrd. HUF erhöht. In diesem Jahr will Samsonite Hungária 700.000 Koffer herstellen und rechnet dabei mit Einnahmen von 15 Mrd. HUF (48,4 Mio. EUR) sowie mit einem Vorsteuerergebnis von 1,5 Mrd. HUF (4,84 Mio. EUR). Weitere Informationen: www.samsonite.hu, www.samsonite.com Quelle: nov-ost.info |
Chemie- und Kunststoffbranche, Ungarn
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