| 27.03.2006 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Weitere ausländische Investoren erwünscht / Importe nach wie vor wichtig Die malaysische Kunststoffindustrie ist guter Dinge, auch im laufenden Jahr eine zweistellige Umsatzsteigerung erzielen zu können. Allerdings wird das Plus voraussichtlich nicht mehr ganz so hoch ausfallen wie 2005. Im Vorjahr expandierten die Umsätze der lokalen Kunststoffunternehmen im Vergleich zu 2004 um 22% auf einen Wert von 14 Mrd. Malaysische Ringgit (RM; rd. 3,2 Mrd. Euro; 1 Euro = 4,38 RM). Die Regierung wünscht sich, dass die bedeutenden ausländischen Hersteller in der Branche künftig noch mehr investieren. Gebremst wird der Absatz von Kunststoffprodukten jetzt durch die infolge der gestiegenen Ölpreise notwendig gewordenen Preiserhöhungen. Die Kunststoffindustrie trägt nach offiziellen Angaben 2,7% zum Bruttoinlandsprodukt bei. In Malaysia gibt es ca. 1.400 Hersteller von Kunststofferzeugnissen, von denen 900 zur Gruppe der kleinen und mittelgroßen Betriebe gezählt werden. Etwa 800 Unternehmen hiervon befinden sich in einheimischer Hand. Die Zahl der Beschäftigten in der Branche wird mit rd. 81.000 beziffert. Zu den wichtigsten Produktionsprozessen zählen Spritzguss (40% aller Produktionsprozesse), Filmextrusion (30%), Blasformen (8%), Extrusion von Rohren und Profilen (7%), ferner Schaumformen sowie Fabrikation von Verbundstoffen. Die bedeutendsten Absatzsegmente liegen bei Kunststoffverpackungen mit 35% der Verkäufe, gefolgt von Komponenten für die elektrotechnische und elektronische Industrie (E&E) mit 28%, Produkte für Haushalte (12%), Kfz-Industrie (9%), Bauwesen (8%), Landwirtschaft (3%) u.a. Eine wachsende Nachfrage ist für Kunststoffteile und -komponenten für die Fertigung medizinischer Ausrüstung sowie Ausrüstung für die biotechnologische Industrie zu verzeichnen, wenngleich die Nachfrage hier insgesamt derzeit noch relativ klein ist. Weiterführende Informationen |
bfai Bundesagentur für Außenwirtschaft, Köln
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