23.08.2002 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der Schneidmühlenhersteller Tria GmbH (www.tria.it) löst die Beistellmühlenbaureihe BLT durch den neuen Typ JM ab. Die neuen Modelle lassen sich z.B. für die Zerkleinerung von Randstreifen, Angüssen oder auch Fehlteilen einsetzen. Die Typenbezeichnung 20-18, 32-20 und 42-20 beschreibt die Öffnung der Mahlkammer. 20-18 steht für eine Mahlkammeröffnung von rund 200 mm Breite und 180 mm Tiefe. Die größeren Modelle sind mit einer Mahlkammer in Modulweise ausgerüstet, so daß bei Beschädigung nicht die komplette Mahlkammer sondern nur das beschädigte Modul ausgetauscht wird.
Die Mahlkammern werden aus gehärtetem Stahl gefertigt. Die Konzeption ist hierbei auf den konstanten Abstand zwischen Rotor- und Statormesser ausgelegt. Der mit drei Rotormessern bestückte und offen gestaltete Rotor ist außengelagert und gegen Stäube und sonstige Umgebungseinflüsse geschützt. Alle Messer sind nachschleifbar. In Extremfällen wird eine zusätzliche Beschichtung mit Wolframcarbid empfohlen. Hierdurch reduziert sich auch die Staubentwicklung, da die Messer länger scharf bleiben. Das reduziert die Kosten für neue Messer und den Serviceaufwand. Das Sieb nimmt nahezu die Hälfte der Umlauffläche der Messer ein, wodurch in Abhängigkeit vom eingesetzten Sieblochdurchmesser ein schneller Materialdurchsatz bewirkt wird. Das in Scharnierhalterungen gelagerte Sieb läßt sich für einen schnellen Siebwechsel und zur Reinigung herausnehmen. Die komplette Schalldämmung der Beistellmühlen aus Sandwichmaterial verringert die Lärmentwicklung. Eine mehrlagige Schicht aus feuerfestem Polyester und schallreflektierendem Gummi hält den Lärmpegel auf einem niedrigen Niveau. Auch die Zubehörteile wie Trichter oder Förderer sind mit dem gleichen Material schallgedämmt. Der Einwurf erfolgt über den Trichter, der auch aufgabenspezifisch ausgeführt werden kann, z.B. mittels Förderband oder konventionellen Schüttkisten. Für die Folienzerkleinerung werden spezielle Trichter ausgebildet, die das verbleibende Restgut automatisch von der Folienanlage aufnehmen, wobei der Austrag des zerkleinerten Materials über Förderschnecke, Druckluftaustrag oder Druckluftabsaugung erfolgt. Eine Rolle führt hierbei das Folienmaterial dem rotierenden Rotor zu, der das Material zwischen Rotor und Rolle ständig auf Zug oder Schub gleichzeitig hält und damit den steten Materialschub sicherstellt. Die Beistellmühlen werden von Elektromotoren angetrieben, die über Kupplung, Keilriemen und Getriebe die Kraft den Rotoren zuführen. Die Antriebsleistungen liegen bei 1,5 kW, 3 kW und 4 kW. |
Tria GmbH, Willich
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