| 17.03.2015, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Das slowakische Umweltministerium hat einen positiven Umweltbescheid für die geplante Errichtung einer Depolymerisierungsanlage für Kunststoffabfälle in Janík bei Košice erteilt. Investor ist AR Donax, die laut Handelsregister über 5.000 Euro Stammkapital verfügt und den Unternehmern Ján Vaňo und Peter Čunderlík gehört. Bis Ende dieses Jahres soll an dem Standort eine Anlage vom Typ PEC1000 AMPLE errichtet werden, die von der ungarischen Energy Concept entwickelt wurde und von der ungarischen Pintér Művek hergestellt wird. Das Investitionsvolumen wird mit rund 5 Mio. Euro angegeben. Zur Verarbeitung sind vor allem Polyethylen- und Polypropylen-Abfälle vorgesehen, andere Kunststoffe wie PET, Polystyrol und PVC nur in geringem Umfang. Bislang hat AR Donax die Anlieferung von 200 Tonnen Polyethylen-Folienabfällen im Jahr sichern können. Die geplante Jahreskapazität liegt bei 1.500-1.800 Tonnen. Endprodukte sind flüssige und gasförmige Kohlenwasserstoffe. Die flüssigen Kohlenwasserstoffe ähneln Heizöl und sollen verkauft werden, während die gasförmigen Produkte verbrannt und zur Erzeugung von Wärme für den Depolymerisierungsprozess eingesetzt werden sollen. Quelle: nov-ost.info |
Chemie- und Kunststoffbranche, Polen
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