| 30.03.2015, 10:51 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Auf den ersten Blick verbreiten die Daten der Ausbildungsbilanz des Gesamtverbandes Kunststoff verarbeitende Industrie e.V. (GKV) Zuversicht. Im Jahr 2014 haben sich demnach 2.483 junge Menschen für eine Ausbildung zum Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik entschieden. Das entspricht einem Zuwachs um 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die jetzt vorgelegten Ausbildungsdaten dürfen aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Anstieg bei den Ausbildungszahlen den zukünftigen Bedarf an Fachkräften in der Branche nicht decken wird. „Eine Ausbildung in der Kunststoff verarbeitenden Industrie ist interessant, facettenreich und zukunftsträchtig“, so beschreibt Ralf Olsen, Geschäftsführer von pro-K Industrieverband Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff e.V. und im GKV zuständig für Bildungspolitik und Berufsbildung die Perspektive einer Ausbildung in seiner Branche. Es sei erfreulich, dass im vergangenen Jahr wieder mehr junge Menschen für eine Ausbildung zum Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik eingeworben werden konnten. Das unterstreiche damit den Erfolg der Ausbildungskampagne des GKV. Die Einwerbung von Auszubildenden und damit die Sicherung des Fachkräftebestands hat weiterhin für den GKV und die Branchenunternehmen oberste Priorität und nichts an ihrer Brisanz verloren. Die Branche mit ihrem überdurchschnittlichen Wachstum sieht sich auf der einen Seite weiter sinkenden Schülerzahlen gegenüber, die das Besetzen der angebotenen Ausbildungsplätze, insbesondere für die kleinen und mittelständischen Unternehmen der Branche, immer weiter verschärfe. Die Verrentung der geburtenstarken Nachkriegsjahrgänge in wenigen Jahren werde den Druck auf den Fachkräftebestand in den Unternehmen weiter deutlich erhöhen. Hier gelte es für die Unternehmen, rechtzeitig junge Fachkräfte zu entwickeln, so dass keine Lücken bei der Besetzung von Arbeitsplätzen mit Fachkräften entstehen bzw. diese möglichst gering bleiben. „Der GKV kann dabei über einen weiteren Erfolg seiner Ausbildungskampagne berichten. Immer mehr Unternehmen der Kunststoff verarbeitenden Industrie gehen dazu über, ihren qualifizierten Fachkräftenachwuchs selbst auszubilden. Mit der jüngst herausgegebenen Umsetzungshilfe zur Ausbildung der Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik wurde den Branchenunternehmen eine wichtige Hilfestellung zur betrieblichen Ausbildung an die Hand gegeben, die es jedem Unternehmen gestattet, seinen Fachkräftenachwuchs selbst auszubilden“, so Ralf Olsen. Weitere Informationen: www.gkv.de |
Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e.V. (GKV), Bad Homburg
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