| 13.10.2015, 10:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Starlinger recycling technology hat das Anlagenmodell recoSTAR universal einem technischen und gestalterischen Relaunch unterzogen. Die neue Version will mit großer Prozessvielfalt, einfacher, komfortabler Bedienung und geringem Energieverbrauch punkten. Mit dem neuen ACTIVE Shredder kann die recoSTAR universal-Recyclinganlage laut Starlinger Ausgangsmaterial in nahezu jeder Form ohne Vorzerkleinerung verarbeiten. Randstreifen sollen direkt von der Produktionsanlage genauso beschickt werden können wie Kunststoffabfälle vom Rolleneinzug oder dem Förderband. Mit der lastgesteuerten Dosierschnecke lasse sich der Extruder gleichmäßig beschicken, auch wenn die Schüttdichte des Ausgangsmaterials variiert. Eigene Motoren für den Zerkleinerer und den Extruder sollen für präzise Materialdosierung und kontrollierten Ausstoß sorgen. Der je nach Eingangsmaterial kühl- oder beheizbare Hochleistungs-Rotor verarbeitet sowohl harte und steife als auch weiche Materialien und bereitet sie für den Folgeprozess auf. Einfacher Messerwechsel und gut zugängliche Wartungsöffnungen sollen den ACTIVE Shredder extrem bedienerfreundlich machen und für eine hohe Anlagenverfügbarkeit sorgen. Der selbstreversierende Rotor löse Materialbrücken automatisch während der Produktion, die drehzahlgeregelte Dosierschnecke sorge für einen stabilen Produktionsprozess. Die Recyclinganlage führt den Start- und Abschaltvorgang vollautomatisch durch; gerade bei Inline-Anwendungen könne sich daher das Maschinenpersonal zur Gänze dem eigentlichen Produktionsprozess widmen. Dadurch, dass der Extruder auch kalt beschickt werden könne, fallen außerdem Vorwärmzeiten weg. Upcycling sowie Compounding werde durch Beigabe von Additiven über die Dosiereinheit möglich, die Qualität des produzierten Rezyklats mit Hilfe eines Rückführkreises überwacht. Das Energiekonzept "rECO" von Starlinger recycling technology steht für eine Maschinenkonstruktion, die die Energieeffizienz der Anlagen wesentlich steigern soll. Um bis zu 10 % könne der Energieverbrauch mit dem "rECO"-Paket gesenkt werden. Realisiert werden die Energieeinsparungen durch das neue Extruderantriebskonzept, die Verwendung von Motoren mit der Klassifizierung IE3 sowie durch den Einsatz von Infrarot-Heizelementen am Extruderzylinder. Die Nutzung der Strahlungswärme des Extruders bei der Materialverarbeitung soll zusätzlich die Energierückgewinnung unterstützen. recoSTAR universal-Recyclinganlagen sind auf die Verarbeitung einer breite Palette von Kunststoffabfällen ausgelegt – von Folien über Spritzgussteile zu Fasern, Filamenten und Vliesen aus PE, PP, PS, PA, PES, PET PPS, PLA und vielen mehr. Diverse Entgasungs- und Filtersysteme zur Reinigung und Filtrierung der Schmelze können je nach Eingangsmaterial eingesetzt werden; als Granuliersysteme kommen Wasserringgranulierungen, Unterwasser- oder Stranggranulierungen zum Einsatz. Eine recoSTAR universal-Recyclinganlage steht während der Starlinger-Hausmesse (09.-11. und 16.-20. November 2015) im Werk in Weissenbach/Niederösterreich für Anlagenvorführungen zur Verfügung und verarbeitet Raffia-Produktionsabfälle aus Polypropylen. Weitere Informationen: www.starlinger.com |
Starlinger & Co. GmbH, Wien, Österreich
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