| 19.10.2015, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Mit einem Investitionsvolumen, das nach Unternehmensangaben in zweistelliger Millionenhöhe liegt, entwickelt die Greif Germany GmbH mit Hauptsitz in Köln ihren Standort in Mendig zum Kompetenzzentrum für Intermediate Bulk Container (IBC) in Deutschland. Unter anderem durch den Umzug der IBC-Linie aus Hanweiler sowie der Einrichtung weiterer Produktionskapazitäten wird ab November 2015 der größte Teil der IBC-Produktion in das Werk nahe Koblenz verlegt, in dem Greif seit Jahren eine Rekonditionierungsanlage für Industrieverpackungen betreibt. Die Zusammenlegung von Wiederaufbereitung und Produktion auf dem insgesamt 42.000 Quadratmeter großen Greif-Areal schafft nicht nur neue Arbeitsplätze. Vielmehr steht diese unternehmenspolitische Entscheidung zugleich auch für die nachhaltige Sicherung und den sukzessiven Ausbau des IBC-Geschäftes in Deutschland und Europa. Klare Vorteile sieht Marco Krätz ebenfalls auf der Kundenseite. "Wir haben deutliche Verbesserungspotenziale erschlossen, nicht zuletzt mit Blick auf die Liefersicherheit", so der Greif-Geschäftsführer. "Mendig wird weltweit der erste Greif-Standort sein, an dem wir absoluten Fullservice im Zusammenhang mit dem IBC-Geschäft anbieten können – von der Neuproduktion über den bundesweiten Rückholungsservice bis hin zur Rekonditionierung inklusive Rebottling und Entsorgung." In Mendig wird künftig die gesamte IBC-Range von Greif produziert. Neben dem Standard-Container mit und ohne Gefahrgutzulassung gehören auch der Food-IBC mit seiner speziellen Eignung für Transport und Lagerung von Lebensmitteln sowie der GCube Elektron dazu, ein ableitfähiger IBC für den Einsatz in Ex-Zonen. In Kombination mit Holz-, Kunststoff- oder Hybrid-Paletten sowie unterschiedlichen Armaturen und Einfüllöffnungen ergibt sich eine Vielzahl denkbarer Einsatzmöglichkeiten für flüssige bis pastöse Transportmedien. Greif beschäftigt an dem Standort nahe Koblenz mehr als 100 Mitarbeiter. Auf einer Gesamtproduktionsfläche von 7.400 Quadratmetern wird ein Durchlauf von jährlich rund 500.000 Verpackungen (Reko- und Neu-IBC) realisiert. "Mit der offiziellen Inbetriebnahme der IBC-Produktion in Mendig im Rahmen einer Eröffnungsveranstaltung am 27. November 2015 werden wir innerhalb der Wettbewerbslandschaft unsere Position als vertrauensvoller, leistungsstarker und sicherer Partner festigen und weiter ausbauen", bilanziert der Greif-Geschäftsführer. Über Greif Mit rund 16.000 Mitarbeitern an weltweit mehr als 250 Standorten rund um den Globus versteht sich Greif heute als weltweit führender Anbieter industrieller Transportverpackungen (Fibre-, Stahl- und Kunststoff-Fässer, Behälter aus Wellpappe, Intermediate Bulk Container / IBC, Wellpappe zum Transportschutz, Mehrlagenversandboxen und Containerboards). Das Unternehmen wurde 1877 von deutschen Auswanderern in den USA gegründet. Noch heute befindet sich der Hauptsitz im amerikanischen Delaware, Ohio. Seit 1928 betreibt Greif sein Deutschlandgeschäft – heute von Köln aus – mit Produktionsstandorten in Hamburg, Attendorn, Monzingen, Köln, Hückelhoven und Mendig. Exportmärkte sind Skandinavien, Benelux, Österreich, Schweiz, Frankreich und Osteuropa. Schwerpunkt der Produktion in Deutschland sind Stahlfässer, Kombifässer aus Stahl und Kunststoff, Kleingebinde aus Stahl sowie weitere Verpackungssysteme aus Kunststoff, Fibre, IBCs und Rekonditionierung von Verpackungen. Rund 400 Mitarbeiter erwirtschaften einen Jahresumsatz von 130 Millionen Euro. |
Greif Germany GmbH, Köln
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