| 27.11.2015, 12:18 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der ElringKlinger-Konzern hat mit einem deutschen Automobilhersteller eine Lizenzvereinbarung für neuartige Metall-Kunststoff-Leichtbauteile abgeschlossen. Die Lizenzvereinbarung bietet für ElringKlinger beträchtliches Umsatzpotenzial in den kommenden Jahren. ElringKlinger produziert seit dem zweiten Quartal 2015 Cockpitquerträger, Frontendträger und -adapter aus Polymer-Metall-Hybriden für einen deutschen Automobilhersteller in Serie. Zur Herstellung dieser Strukturbauteile kommt erstmalig eine sogenannte Hydroform-Hybridtechnologie zum Einsatz, mit der dden Angaben nach deutliche Gewichtseinsparungen gegenüber der bisher üblichen Stahlvariante realisiert werden können. Für ElringKlinger bedeutet dies den Einstieg in den technologisch anspruchsvollen und stark wachsenden Markt für Karosserie- und Fahrwerkskomponenten in Leichtbauweise. Die Lizenzvereinbarung ermöglicht es ElringKlinger, diese innovative Technologie auch weiteren Automobilherstellern anzubieten und bietet damit beträchtliches Potenzial für Anschlussaufträge in den kommenden Jahren. Allein der bisher bestehende Großauftrag für den deutschen Automobilhersteller umfasst laut ElringKlinger ein Auftragsvolumen von über 120 Mio. Euro in den nächsten fünf Jahren. Mehrere Kunden haben demnach bereits Interesse an der neuen Technologie geäußert. Nach Abschluss des Lizenzvertrags will ElringKlinger zügig in konkrete Verhandlungen mit den interessierten Fahrzeugherstellern einsteigen. Das neue Herstellungsverfahren vereint die Metallinnenhochdruck-Umformung mit Kunststoffspritzguss in nur einem Prozessschritt. Die daraus entstehenden Hybridbauteile aus Kunststoff und Metall verbinden die Vorteile beider Werkstoffe. Dazu gehören technische Aspekte wie eine hohe Form- und Maßgenauigkeit mit minimalen Toleranzen und eine beachtliche Biege- und Beulsteifigkeit im Crashfall. Darüber hinaus führt die Integration mehrerer Verfahrensschritte in nur einen Arbeitsgang zu Zeit- und Kostenersparnissen. ElringKlinger arbeitet seit über 15 Jahren an der Substitution von Metall durch Kunststoff und hat sich wesentliches Material- und Produktions-Know-how in diesem Bereich erarbeitet. Neben den Gewichtsvorteilen von in manchen Fällen bis zu 50 Prozent können mit Kunststoff außerdem weitaus komplexere Geometrien als mit Stahl oder Aluminium hergestellt werden. Leichtbaulösungen gelten als ein wichtiges Element zur Erreichung der weltweit strengen CO2-Grenzwerte, da ein geringeres Gewicht immer mit weniger Kraftstoffverbrauch und damit niedrigeren Emissionen einhergeht. Im Geschäftsbereich Kunststoffgehäusemodule/Elastomertechnik erzielt ElringKlinger rund 20 Prozent der Konzernerlöse. Weitere Informationen: www.elringklinger.de |
ElringKlinger Kunststofftechnik GmbH, Dettingen
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