| 23.05.2016, 13:42 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der Spezialchemie-Konzern Evonik erwägt auch nach dem angekündigten Kauf des Spezialadditiv-Geschäfts des US-Konkurrenten Air Products weitere Übernahmen (siehe auch plasticker-News vom 06.05.2016). "Auf Basis der erfolgten Integration (...) erwächst die Kraft für weitere Akquisitionen", sagte Evonik-Aufsichtsratschef Werner Müller am Montag bei einer Pressekonferenz der RAG-Steinkohlestiftung, ohne Details zu nennen. Die Essener kaufen den Bereich des US-Unternehmens für umgerechnet rund 3,5 Milliarden Euro. Das Anfang Mai angekündigte Geschäft soll noch 2016 abgeschlossen werden und sich schon 2017 positiv auf das Ergebnis auswirken. Die RAG-Stiftung zur Abdeckung der dauerhaften Lasten des Steinkohlebergbaus ist mit 68 Prozent Mehrheitsaktionärin von Evonik. Ursprünglich hatte die Stiftung weitere Aktien an den Markt abgeben wollen und den Aufstieg der Aktie in den Dax bis Ende 2017 geplant. Dies werde mit Blick auf den Kurs der Evonik-Aktie verschoben, sagte Müller: "Wir verkaufen in absehbarer Zeit keine Evonik-Aktien." Der Konzern hatte die Dividende für 2015 nach sehr guten Ergebnissen von 1,00 auf 1,15 Euro erhöht. "Evonik ist eine strahlende Perle in unserem Portfolio", sagte Müller. Es sei davon auszugehen, dass die Ausschüttung in den nächsten Jahren mindestens gehalten werden könne. (dpa-AFX) Weitere Informationen: www.evonik.com, www.airproducts.com |
Evonik Industries AG, Essen
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