| 14.08.2017, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Investmentgesellschaften Highview Capital und Victory Park Capital Advisors (VPC) haben die wesentlichen Aktiva des insolventen US-amerikanischen Haushaltswarenherstellers Katy Industries übernommen. Laut Mitteilung von VPC wurden die Produktionskapazitäten und Marken von Katy bereits in die neu gegründete Holding American Plastics eingebracht, die die entsprechenden Geschäftstätigkeiten fortführen wird. Katy Industries produziert bislang eine breite Palette an Kunststofferzeugnissen für den Haushaltsbedarf, die unter den Marken Continental, Contico, Wilen und Fort Wayne Plastics vertrieben werden. Der bisherige Katy-Chef und neue CEO von American Plastics, Robert Guerra, erklärte: "Das ist für unser Unternehmen ein Meilenstein, mit dem ein neues Kapitel unter dem Namen American Plastics aufgeschlagen wird. Mit der Unterstützung und der Erfahrung unserer neuen Partner sind wir nun besser denn je aufgestellt, um ein nachhaltiges Wachstum zu erreichen und weiterhin auf den Bedarf unserer Kunden und die Interessen unserer Gesellschafter zu reagieren. Wir wissen die Loyalität unserer Kunden während der Umstrukturierung zu schätzen und werden weiterhin die bewährten Produkte unter den bekannten Marken anbieten. Erstklassige Produkt- und Service-Qualität wird immer unsere Priorität bleiben. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit unseren Kunden in den kommenden Jahren." American Plastics hat wie bisher Katy Industries ihre Zentrale in St. Louis im US-Bundesstaat Missouri. Die neue Holding umfasst Produktionsstandorte in Jefferson City (Missouri), Fort Wayne (Indiana) und Tiffin (Ohio) sowie weitere Vertriebszentren in Fontana (Kalifornien) und im kanadischen Toronto. Katy Industries erzielte zuletzt einen Jahresumsatz von über 100 Mio. USD. Die Verbindlichkeiten des Unternehmens wurden im Zuge des Insolvenzverfahrens laut aktuellen Medienberichten mit 58,4 Mio. USD beziffert. Weitere Informationen: |
Katy Industries, St. Louis, Missouri, USA
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