| 06.03.2007 | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Italien zählt mit einem Chemikalienverbrauch im Wert von knapp 84 Mrd. Euro 2006 (inklusive Pharmazeutika) zu den wichtigsten europäischen Chemie-Absatzmärkten. Deutsche Branchenunternehmen profitieren von der in den letzten Jahren gesunkenen Wettbewerbsfähigkeit italienischer Konkurrenten und dem damit verbundenen, zunehmenden Importbedarf. Auch sind die großen deutschen Akteure traditionell stark am Markt vertreten. Als Produktionsstandort hat Italien indes zuletzt an Attraktivität eingebüßt. Der gesamte italienische Kunststoffmarkt wird auf einen Wert knapp über 15 Mrd. Euro jährlich geschätzt. Bei Erzeugnissen, die stark von der Entwicklung der Primärkunststoffpreise abhängen (etwa bei Folien) erobern Lieferanten aus Billiglohnländer wachsende Marktanteile. Absatzimpulse entstehen durch den allgemeinen Trend zu hochwertigeren Verpackungen sowie durch die günstige Konjunkturentwicklung in der Fahrzeug- und in der Möbelindustrie. Die Umsatzaussichten für Faserhersteller sind angesichts der nur zögerlichen Erholung in der Textilindustrie mäßig. Die Produktion und Nachfrage bei Kunststofferzeugnissen und -halbwaren soll 2007 um 2% zunehmen. Rund zwei Drittel des italienischen Kunststoffverbrauchs werden importiert. Deutschland ist dabei führender Lieferant. Weiterführende Informationen |
bfai Bundesagentur für Außenwirtschaft, Köln
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