| 08.02.2018, 08:39 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
|
|
Das Ergebnis der Koalitionsverhandlungen von CDU, CSU und SPD zur Bildung einer Bundesregierung liefert aus Sicht des Gesamtverbandes Kunststoff verarbeitende Industrie (GKV) ein durchwachsenes Bild. Aus Sicht der überwiegend mittelständisch geprägten Branche positiv zu bewerten sind die angekündigten Maßnahmen zur Verbesserung der Fachkräfteversorgung und zur Stärkung der beruflichen Bildung. Darüber hinaus wird die Förderung des Leichtbaus als Schlüsseltechnologie sowie die Absicht der Parteien, für eine bessere steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung zu sorgen, von der Kunststoff verarbeitenden Industrie begrüßt. Weiterhin unterstützen die Kunststoffverarbeiter das Bekenntnis der Koalitionspartner zum deutschen Modell der Kreislaufwirtschaft. Grundsätzlich positiv, jedoch nicht ausreichend präzise sind aus Sicht des Branchenverbandes GKV hingegen die Aussagen des Koalitionsvertrages zur Einführung einer steuerlichen Forschungsförderung für kleine und mittelständische Unternehmen. Die Verhandlungspartner haben sich darüber hinaus weder auf die dringend erforderliche Reform der Finanzierung der Energiewende verständigt, noch wird es zu der im Wahlkampf von den Parteien versprochenen breiten Entlastung durch eine große Steuerreform kommen. Trotz des international zunehmenden Steuerwettbewerbs droht bei den Leistungsträgern, der mittelständischen Wirtschaft und den vielen Personengesellschaften in Deutschland von Steuerentlastungen nichts anzukommen. GKV-Hauptgeschäftsführer Dr. Oliver Möllenstädt kommentierte das Ergebnis der Koalitionsverhandlungen: „Es gibt keine Garantie für dauerhaftes Wirtschaftswachstum. In einer Zeit des zunehmenden internationalen Wettbewerbs um Standortbedingungen, Unternehmenssteuern und knappe Ressourcen präsentieren die Koalitionsparteien ein überwiegend wohlfahrtsstaatliches Regierungsprogramm. Aus Sicht der mittelständischen Industrie lassen die Ergebnisse der Koalitionsverhandlungen in Summe keinen wirtschaftspolitischen Gestaltungsanspruch erkennen, der für vier Jahre ausreichend wäre.“ Weitere Informationen: www.gkv.de |
Gesamtverband Kunststoff verarbeitende Industrie e.V. (GKV), Bad Homburg
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
Schütz: Mehrheitsbeteiligung an Repack erweitert Rekonditionierungsnetzwerk in Italien
KraussMaffei: Autonome Qualitätsregelung und kompakte Automation für die Spritzgießproduktion
Wintec: Zweiplattenmaschine fertigt 360 Kleiderbügel pro Stunde
Polyblend: Vier Millionen Euro für Ausbau der Produktion von Kunststoffcompounds mit Rezyklatanteil
Billion: Strategische Partnerschaft mit Engel – Fokus künftig auf Service statt Neumaschinengeschäft
Antolin: Stillhalteabkommen mit Anleihegläubigern
LyondellBasell: Umsatz und Ergebnis steigen im zweiten Quartal deutlich
Meist gelesen, 10 Tage
Billion: Strategische Partnerschaft mit Engel – Fokus künftig auf Service statt Neumaschinengeschäft
Antolin: Stillhalteabkommen mit Anleihegläubigern
LyondellBasell: Pyrolysereaktoren für MoReTec-Anlage in Wesseling installiert
Evonik: Claus Rettig übernimmt vorübergehend Führung des Konzerns
LyondellBasell: Umsatz und Ergebnis steigen im zweiten Quartal deutlich
Lifocolor: Masterbatch-Lösungen für Materialwechsel, Recyclingfähigkeit und EU-Konformität
Polyblend: Vier Millionen Euro für Ausbau der Produktion von Kunststoffcompounds mit Rezyklatanteil
Meist gelesen, 30 Tage
Erema: Gruppe bleibt trotz deutlichem Umsatzrückgang profitabel
Polymer-Gruppe: Großbrand zerstört Lagerhalle in Pferdsfeld
SKZ: Neue Haitian-Spritzgießmaschine für die Fachkräftequalifizierung
Hexpol: Schweden übernehmen italienischen Compoundeur Vipa
Japan: Neun Unternehmen erproben gemeinsames Recyclingmodell für flexible Kunststoffverpackungen
Meist gelesen, 90 Tage
Durotherm: Übernahme durch swissplast group sichert Fortführung der Standorte Haiterbach und Lindlar
Karl Hess GmbH & Co. KG: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Dreher: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
VBI Plastic: Vorläufiges Insolvenzverfahren angeordnet
Evonik: Stellenabbau und Ausstieg aus dem Polyester-Geschäft angekündigt
Erema: Gruppe bleibt trotz deutlichem Umsatzrückgang profitabel
Dann veräußern Sie diese kostenlos
in der Rohstoffbörse.
| Experimentelle und simulative Analyse der Mischwirkung in Einschneckenextrudern
|