| 11.04.2018, 10:02 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die aquatherm GmbH, weltweit tätiger Hersteller von Rohrleitungssystemen aus Polypropylen für den Anlagenbau und die Haustechnik, ist weiter auf Wachstumskurs. Das Unternehmen investiert nach eigenen Angaben mehr als 2,4 Millionen Euro in Umbauarbeiten und den anteiligen Neubau der Spritzgießproduktion an seinem Hauptsitz in Attendorn. „Mit unserer Strategie aquatherm 2022 haben wir uns ehrgeizige Wachstumsziele gesetzt. Und so arbeiten wir weiterhin entschlossen an der Optimierung aller Prozesse und dem Ausbau der Kapazitäten an den beiden Fertigungsstandorten in Attendorn und Radeberg. Nach der erfolgreichen Fertigstellung der Extrusion im vergangenen Jahr folgt mit dem Neubau des Spritzguss der konsequente nächste Schritt“, erklärt Geschäftsführer Maik Rosenberg. In der bisherigen Halle war die Produktion an ihre räumlichen Grenzen gestoßen, auf einer Fläche von 4.750 Quadratmetern gibt es künftig zahlreiche Möglichkeiten zur Kapazitätserweiterung. Im neuen Hallenkomplex entstehen zusätzlich zur Produktion ein hochmoderner Bereich für die Werkzeuginstandhaltung sowie Büros, Sanitär- und Sozialräume. Genauso wie das neue Extrusionsgebäude, das im vergangenen Jahr eingeweiht wurde, wird die neue Spritzgießproduktion nach neuen Energie- und Umweltstandards errichtet. Die bei der Produktion entstehende Wärme wird durch moderne Verfahren zur Beheizung des Gebäudes genutzt. Zum Einsatz kommen auch aquatherm-eigene Produkte: Mit dem aquatherm orange system wird eine Industriebodenheizung zur Betonkernaktivierung eingebaut, bei der die Gebäudemasse zur Temperaturregulierung verwendet wird. Außerdem wird das aquatherm black system im Bereich der Werkzeuginstandhaltung als Flächenheizsystem in der Wand installiert. Als vorbereitende Maßnahmen auf den Um- und Neubau wurden seit November unter anderem die Kellerbereiche umfassend modernisiert. Im Anschluss erfolgte die Kernsanierung einiger Teile des alten Hallenkomplexes, der ehemals die Rohrfertigung beherbergte. Andere Bereiche wurden abgerissen, wie eine 1.200 Quadratmeter große Produktionshalle. „Zurzeit wird die neue Halle errichtet und die Fertigungsperipherie installiert, bevor Anfang Juli der schrittweise Umzug von 35 Spritzgießmaschinen innerhalb von acht Wochen erfolgt – und zwar bei laufender Produktion“, erläutert der für die Umbaumaßnahmen zuständige Betriebsleiter Markus Hoberg. Abgeschlossen werden soll das ehrgeizige Projekt im September mit der Installation einer neuen Spritzgießmaschine mit 1.000 Tonnen Schließkraft für Großformteile. „Wir werden beide Standorte in den nächsten drei Jahren weiter umfassend umbauen und entwickeln, dabei nutzen wir natürlich auch die riesigen Potentiale der Digitalisierung“, gibt Maik Rosenberg noch einen Ausblick in die Zukunft des innovativen Familienunternehmens. Weitere Informationen: www.aquatherm.de |
aquatherm GmbH, Attendorn
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