| 05.04.2019, 06:08 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der US-amerikanische Chemiekonzern Lubrizol baut seine Kapazitäten zur Produktion von thermoplastischen Polyurethanen (TPU) in China weiter aus. Laut Pressemitteilung wurde dieser Tage am Standort Songjiang in Shanghai eine neue TPU-Anlage in Betrieb genommen. Damit steigert Lubrizol seine entsprechenden Kapazitäten in China um knapp ein Drittel. Detailliertere Angaben zu den neuen TPU-Kapazitäten blieb der Konzern allerdings schuldig. Jane Cai, Regionaldirektorin der Lubrizol-Sparte Engineered Polymers, erklärte in der Aussendung: "Wir bewerten den asiatischen Markt als entscheidende Region für künftige Erfolge von Lubrizol. Wir sehen seit mehreren Jahren in Asien und China enorme Möglichkeiten und ein starkes Wachstum. Durch unsere fortgesetzten Investitionen sind wir in der Lage, die Produkte weiter an die spezifischen Anforderungen der Kunden und der Märkte anzupassen." Bereits im Februar vergangenen Jahres hatte Lubrizol in Songjiang neue Extrusions- und Compoundieranlagen in Betrieb genommen. Insgesamt kündigte der Konzern damals die Investition von rund 80 Mio. USD in den Ausbau der TPU-Produktion an verschiedenen Standorten in Nordamerika, Europa und Asien an (siehe auch plasticker-News vom 08.03.2018). Lubrizol hat ihre Zentrale in Wickliffe im US-Bundesstaat Ohio und beschäftigt weltweit insgesamt rund 8.700 Mitarbeiter. Der Konzern produziert und verarbeitet thermoplastische Polyurethane und andere Werkstoffe auf Kunststoffbasis für verschiedene Industrieanwendungen, PVC-C-Rohrsysteme, Schmierstoffe, Kraftstoffadditive und andere Spezialchemikalien. Im Geschäftsjahr 2018 erreichte der Umsatz des von der Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway kontrollierten Konzerns rund 6,8 Mrd. USD. Weitere Informationen: www.lubrizol.com |
Lubrizol, Wickliffe, Ohio, USA
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