| 05.04.2019, 07:12 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Borealis und Borouge haben die planmäßige Inbetriebnahme der neuen Compounding-Anlage in Taylorsville, North Carolina, im ersten Quartal 2019 bekannt gegeben. Die Anlageneröffnung ist für den 16. Mai 2019 angesetzt. Mit speziellen Produktionslinien für thermoplastische Olefine (TPO) und kurzglasfaser (SGF) verstärkte Verbundstoffe sei die Lage der im Südosten der USA angesiedelten Anlage ideal, um die immer höher werdenden Anforderungen an Polypropylen- (PP) Lösungen von OEMs und Tier 1-Kunden in der Region zu erfüllen, während die globale PP-Compounding-Kapazität von Borealis und Borouge um weitere 30 kt anwächst. Die knapp 5.000 Quadratmeter große Anlage mit Gleisanschluss eröffnet weitere Expansionsmöglichkeiten, um die steigende Nachfrage bedienen zu können. „Das Personal im kaufmännischen Bereich und in der Produktentwicklung ist bereits bestens eingearbeitet, womit unser nordamerikanisches Automotive-Team das Wachstum unseres Automotive-Geschäfts in Nordamerika nun aktiv vorantreiben kann“, erklärt Lucrèce Foufopolous, Vorstandsmitglied für Polyolefine und Innovation & Technologie, Borealis. „Nach der mechanischen Fertigstellung der Anlage im Dezember wurden im Februar bereits erste Samples verschifft und mehrere Projekte mit führenden nordamerikanischen und europäischen OEMs fixiert.“ Die neue Anlage gilt als ein wichtiger Zuwachs zu Borealis‘ und Borouges globalem Netzwerk etablierter Compounding-Anlagen in Europa, China und Brasilien. Zu den ersten am Standort hergestellten Produkten zählen Materialien für Fahrzeug-Innen- und -außenanwendungen, die von Kunden, wie zum Beispiel Daimler und der Volkswagen Gruppe, genehmigt und gelistet wurden. Im Einklang mit dem Engagement für die Automobilbranche hat Borealis sein Portfolio an Polypropylenen mit niedriger Dichte mit einem weiteren Material für Innenanwendungen erweitert: „Daplen“ EE058AI. „Das zu zehn Prozent talkumgefüllte und elastomermodifizierte, hochreine Material entspricht den neuesten OEM-Anforderungen für geruchs-, emissions- und beschlagsarme Fahrzeug-Innenanwendungen und sorgt zudem für maßgebliche Gewichtseinsparungen“, erklärt Nicholas Kolesch, Head of Automotive Marketing, Borealis. „Es vereint ein ausgewogenes Verhältnis von Steifigkeit und Schlagzähigkeit mit herausragender Oberflächenästhetik und hoher Kratzbeständigkeit.“ „Daplen“ EE058AI ist in allen Vertriebsregionen von Borealis und Borouge erhältlich und soll als nächstes Ziel weltweit zugelassen werden. „Wir haben Daplen-Produkte bereits zuvor erfolgreich für ähnliche Bauteile verwendet, aber das neue Material EE058AI bietet noch nicht dagewesene Gewichtseinsparungen von bis zu 6,5 Prozent ohne Leistungseinbußen, womit wir unseren CO2-Fußabdruck senken und die Emissionsziele, zu denen wir uns verpflichtet haben, erreichen können“, ergänzt Luděk Bělka, Coordinator Development Dashboard, Škoda. Borealis‘ thermoplastische und Langglasfasermaterialien der Daplen- und Fibremod-Paletten wurden auch für weitere Teile des Scala verwendet, wie zum Beispiel für Tür-Innenverkleidungen und den Armaturenbrett-Träger im Frontend-Modul. Weitere Informationen: |
Borealis AG, Wien, Österreich
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