| 25.07.2019, 11:12 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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![]() Das Covestro-Team für thermoplastische Verbundwerkstoffe unter der Leitung von Lisa Ketelsen (3. v.r.) freut sich über eine neue Forschungs-Bandlinie und Hybrid-Spritzgießmaschinen, um das Portfolio an die steigende Marktnachfrage anzupassen - (Bild: Covestro). CFRTP-Verbundwerkstoffe der Marke "Maezio" basieren auf Endlos-Carbonfasern, die mit Thermoplasten wie Polycarbonat verstärkt werden. Im Labor in Leverkusen ist jetzt eine neue Bandlinie für die Entwicklung neuer Produkte mit unterschiedlichen Faser- und Harzkombinationen in Betrieb genommen worden (siehe Video am Ende der Meldung). Ihre Herstellung soll dann am Produktionsstandort Markt Bibart in Süddeutschland skaliert und kommerzialisiert werden. "Wir erleben eine starke Marktnachfrage nach dünneren, leichteren und optisch verbesserten Produkten, und thermoplastische Verbundwerkstoffe wie Maezio machen hier den Unterschied", so Lisa Ketelsen, Leiterin des Geschäfts mit thermoplastischen Verbundwerkstoffen bei Covestro. "Um die Anforderungen aus einer wachsenden Zahl von Anwendungen erfüllen zu können, brauchen wir ein breiter angelegtes Portfolio mit unterschiedlichen Matrixwerkstoffen und Eigenschaften. Die neue Bandlinie wird es uns gemeinsam mit unseren Massenproduktionslinien ermöglichen, mit schnellen Steigerungen und Skalierungen auf den Bedarf am Markt zu reagieren." Aktuell in der Entwicklung sind CFRTP-Verbundwerkstoffe auf thermoplastischer Polyurethan (TPU)-Basis mit exzellenter Chemikalienbeständigkeit und ausgezeichneter Flexibilität innerhalb einer breiten Temperaturspanne. Insbesondere die Schuh- und Sportartikelbranchen seien sehr an solchen robusten und vielseitigen Produkten interessiert. "Thermoplastische Verbundwerkstoffe ermöglichen eine erheblich schnellere Massenproduktion, und dank ihrer Formbarkeit und Near-Net-Shape-Produktion werden viele Nachbearbeitungsprozesse überflüssig", so Dr.-Ing. Christian Wilms, Technologieleiter im Bereich Thermoplastische Verbundwerkstoffe bei Covestro. "Darüber hinaus sind sie grundsätzlich recycelbar und bieten damit eine überzeugende Antwort auf den wachsenden Bedarf an skalierbaren und nachhaltigen Werkstofflösungen." Gleichzeitig werden an den CFRTP-Standorten von Covestro in Deutschland und China neue Hybrid-Spritzgießmaschinen in Betrieb genommen, um das Verarbeitungs-Know-how für komplexe, dreidimensionale Verbundteile für die branchenübergreifende Anwendungsentwicklung zu nutzen. Eine Hybrid-Spritzgießmaschine kombiniert das Thermoformen halbfertiger Verbundteile mit dem Spritzgussverfahren - eine vollautomatische, einstufige Verarbeitungstechnologie mit verkürzten Zykluszeiten und einer verbesserten Produktivität bei serienmäßig hergestellten Verbundteilen. "Wir arbeiten eng mit unseren Maschinen- und Verarbeitungspartnern wie Krauss Maffei und Engel zusammen, um unsere Kunden bei ihrem Produktentwicklungsprozess bestmöglich unterstützen zu können", sagt Dr.- Ing. Olaf Zoellner, Leiter Anwendungsentwicklung Europa im Segment Polycarbonates bei Covestro. "Eine voll funktionsfähige und unterstützende Wertschöpfungskette mit dem Know-how für die Massenproduktion von Verbundteilen ist entscheidend, um derartige Lösungen auf den Mainstream-Markt bringen zu können." Weitere Informationen: www.covestro.com |
Covestro AG, Leverkusen
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