| 18.06.2020, 15:19 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Für viele technische oder dekorative Halbzeuge und Fertigteile werden transluzente Kunststoffe eingesetzt. Dabei bezieht sich transluzent auf die optische Eigenschaft die zwischen transparent, z.B. wie die von Glas, und opak, z.B. wie die von ABS oder den meisten kristallinen Kunststoffen, steht. Von einem transluzenten Produkt spricht man auch, wenn es soweit lichtdurchlässig ist, dass eine dahinter oder darunter liegende Lichtquelle oder ein Schriftzug abgebildet wird. Reines, nicht modifiziertes Polycarbonat zählt zu den transparenten Werkstoffen, gilt jedoch wegen seiner inhärenten Schlagzähigkeit bei niedriger Temperatur für viele Anwendungen als untauglich. Durch eine geeignete Additivierung kann diese Sprödigkeit reduziert werden, allerdings stets auf Kosten der Transparenz bzw. Transluzenz. Romira ist es einer Mitteilung zufolge nun mit einer neuen Rezeptur- und Verfahrensentwicklung gelungen, Polycarbonat zäh zu modifizieren und dabei ein hohes Niveau an Transluzenz aufrechtzuerhalten. Zusätzlich ermögliche die höhere Transluzenz eine brillante und tiefe Farbeinstellung der Produkte. Anhand des abgebildeten Fotos sollen die Qualitätsunterschied im Material erkennbar werden: links und rechts im Bild jeweils mit Standardmaterialien produzierte Musterplättchen und in der Mitte eine Produktion mit dem neu entwickelten "Romiloy" mit sauber durchscheinenden Druck in rot und schwarz. Mit einem neuen Stabilisierungspaket soll es zudem möglich sein, der inhärenten Vergilbungsneigung von Polycarbonat entgegenzuwirken. Ein weiterer Vorteil dabei sei, neben der besseren UV-Beständigkeit, der geringere Farbmitteleinsatz. Weitere Informationen: www.romira.de, www.rowa-group.com |
Romira GmbH, Pinneberg
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