| 22.10.2020, 11:27 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Borealis gibt bekannt, dass seine neue Naphtha-Kaverne in Porvoo, Finnland, mit Oktober 2020 sicher in Betrieb genommen werden konnte. Durch Investitionen in der Höhe von 25 Millionen Euro in den Bau der 80.000 Kubikmeter-Anlage kann Borealis demzufolge Naphtha für seine Betriebe in Porvoo flexibler, kostengünstiger und sicher vom Weltmarkt beziehen und am Standort lagern. Darüber hinaus eignet sich die Kaverne zur Aufbewahrung von erneuerbarem Naphtha, wodurch Borealis’ Kunden künftig auch über Zugang zu zertifiziert erneuerbarem Polypropylen (PP) und Polyethylen (PE) sowie zu erneuerbaren Basischemikalien, wie Ethylen, Propylen und Phenol, verfügen. Der Bau der neuen Kaverne begann im Jahr 2019 und wurde ohne Zwischenfälle vor dem geplanten Termin und deutlich unter Budget fertiggestellt. Die Kaverne, die sich 90 Meter unter der Erdoberfläche befindet, bietet ausreichende Kapazitäten, um Rohstoffe aus unterschiedlichen Quellen und Märkten zu beziehen und zu lagern. Nun kann Naphtha nicht nur per Bahn, sondern auch mittels großer Hochseeschiffe (mit bis zu 35 Kilotonnen Fördervolumen) angeliefert werden. Die neue Porvoo-Kaverne ist auch für die Lagerung von erneuerbarem Naphtha ausgelegt, womit Borealis Basischemikalien, erneuerbares PP und PE produzieren kann, das gemäß dem International Sustainability and Carbon Certification (ISCC)-System zertifiziert wurde. „Ein zentrales Element unserer Nachhaltigkeitsstrategie besteht darin, zum gesellschaftlichen Fortschritt beizutragen, ein nachhaltigeres Leben zu ermöglichen und zugleich ein solides Finanzergebnis für Borealis und unsere Stakeholder einzufahren“, erklärt Martijn van Koten, Borealis Executive Vice President Base Chemicals & Operations. „Die innovative Kaverne in Porvoo macht uns aus unternehmerischer Sicht flexibler und wird maßgeblich dazu beitragen, dass wir unsere Nachhaltigkeitsziele erreichen und die Kreislauforientierung unserer Produkte weiter stärken.“ Naphtha wird in der petrochemischen Industrie zur Herstellung von Olefinen in Dampfcrackern genutzt. Borealis bezieht Rohstoffe wie Naphtha, Butan, Propan und Ethan von der Erdöl- und Erdgasindustrie, während erneuerbare Rohstoffe am globalen Markt beschafft werden. Diese wandelt Borealis mittels seiner Olefinanlagen in Ethylen und Propylen um. Der flexible Dampfcracker in Porvoo produziert sowohl Ethylen als auch Propylen. Weitere Informationen: www.borealisgroup.com |
Borealis AG, Wien, Österreich
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