| 20.04.2021, 12:56 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Im Frühjahr 2021 konnte viscotec, eine Division des österreichischen Maschinenbauers Starlinger und Co. GmbH, einen Meilenstein verbuchen: Die weltweit installierten viscotec-Anlagen haben nach Angaben des Unternehmens die Kapazität erreicht, zwei Millionen Tonnen PET-Rezyklat herzustellen. Starlinger viscotec ist spezialisiert auf Folien-Extrusionsanlagen und Anlagen für die Aufbereitung von PET-Verpackungsabfällen zu Rezyklat, das so sauber ist, dass es wieder in Lebensmittelverpackungen eingesetzt wird. „Mit unseren Anlagen ist es möglich, wertvollen Rohstoff im Kreislauf zu führen. Unsere Partner und Kunden teilen unsere Überzeugung, dass PET als wichtiger Wertstoff recycelt werden kann und muss“, so Angelika Huemer, Geschäftsführerin von Starlinger GmbH & Co. „Im Wort Recycling steckt das Wort „Cycle“ – also Kreis. Den Kreislauf zu schließen, genau das machen Recycler und Verpackungshersteller mit Starlinger ‚recoStar‘ und ‚viscoStar‘ Anlagen: sie stellen lebensmittelsicheres Rezyklat her. So kann eine Getränkeflasche nach dem Recycling wieder zu einer Getränkeflasche werden.“ Für Lebensmittelverpackungen erfüllt derzeit PET/rPET den Anspruch eines geschlossenen Kreislaufs. Eine Getränkeflasche allerdings, die nach dem Recycling zum Beispiel zur Auto-Innenverkleidung wird, geht in eine sogenannte „end-of-life“ Anwendung und somit für den Lebensmittelverpackungskreislauf verloren. PET gilt als der Kunststoff mit der höchsten Recyclingrate und hat eine besondere Bedeutung, denn er ist von allen Kunststoff-Rezyklaten in der Europäischen Union derzeit der einzige, der für den Kontakt mit Lebensmittel zugelassen ist. „Es ist uns wichtig, dafür zu sensibilisieren, dass Lebensmittelverpackungen aus PET ein wertvoller Rohstoff sind. Verwendet man recyceltes PET für Verpackungen, so werden viele CO2-Emissionen vermieden. Die Tatsache, dass der Klimafußabdruck von Getränkeflaschen aus rPET bedeutend geringer ist als der von Mehrweg-Glasflaschen, ist vielen leider nicht bekannt“, so Julia Peherstorfer, die den Bereich Sustainability und Marketing bei viscotec verantwortet. „Jede Konsumentin und jeder Konsument kann einen Beitrag leisten, indem die Getränkeflaschen und Verpackungen gesammelt und über die Abfallsysteme dem Recycling zugeführt werden. Erst die Mithilfe der Konsumenten macht es möglich, dass der PET-Verpackungsabfall wieder zu neuen Lebensmittelverpackungen aus recyceltem PET (rPET) verarbeitet werden kann.“ Weitere Informationen: www.starlinger.com, www.viscotec.at |
Starlinger & Co. GmbH, St. Martin im Mühlkreis, Österreich
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