| 22.06.2021, 06:04 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
|
|
Die britische Mura Technology und der US-amerikanische Industrieanlagenbauer KBR lizenzieren das Kunststoffrecycling-Verfahren HydroPRS an den japanischen Chemiekonzern Mitsubishi Chemical Corporation (MCC). Laut Angaben von Mura war dem Abschluss der Lizenzvereinbarung eine detaillierte Machbarkeitsstudie von MCC für die Anwendung des Verfahrens vorausgegangen. MCC kündigt die Nutzung von HydroPRS zur Entwicklung innovativer Lösungen für den Aufbau einer Kreislaufwirtschaft an. Details dazu blieben die Japaner in ihrer Aussendung jedoch zunächst schuldig. Das von Mura entwickelte HydroPRS-Verfahren (Hydrothermal Plastic Recycling Solution) basiert auf der CatHTR-Technologie des australischen Unternehmens Licella Holdings und nutzt Wasser, Hitze und Druck für das Recycling von gemischten Kunststoffabfällen. Die Vereinbarung mit MCC ist die erste internationale Lizenzvergabe im Rahmen einer Partnerschaft von Mura mit KBR für die weitere Entwicklung und Kommerzialisierung von HydroPRS. KBR-Manager Doug Kelly erklärte dazu: "KBR ist stolz darauf, der exklusive Lizenzpartner von Mura für diese bahnbrechende Technologie zu sein. In den letzten Monaten haben wir ein enormes Interesse an HydroPRS von vielen führenden Unternehmen weltweit gesehen. Wir freuen uns sehr, dass sich MCC entschieden hat, als einer der ersten Anwender das Verfahren für das Erreichen ihrer Nachhaltigkeitsziele einzusetzen." Außer mit KBR kooperiert Mura Technology zur weiteren Entwicklung des HydroPRS-Verfahrens auch mit dem US-amerikanischen Engineering-Konzern Wood und dem deutschen Kunststoffunternehmen Igus. Zudem wurde im April eine Partnerschaft mit dem US-Chemiekonzern Dow vereinbart (siehe auch plasticker-News vom 27.04.2021). Im März dieses Jahres hat Mura Technology mit der Errichtung des weltweit ersten großen HydroPRS-Komplexes am britischen Standort Teesside begonnen. Die erste HydroPRS-Anlage soll dort im kommenden Jahr mit einer Kapazität von 20.000 Jahrestonnen in Betrieb genommen. Insgesamt sind an dem Standort bei Middlesbrough in Nordostengland Kapazitäten für das Recycling von jährlich 80.000 Tonnen Kunststoffabfall vorgesehen. Bis 2025 plant Mura mit ihren Kooperationspartnern die Errichtung mehrerer HydroPRS-Recyclinganlagen mit einer Gesamtkapazität von bis zu 1 Mio. Tonnen an Standorten in den USA, Deutschland und Asien. Weitere Informationen: |
Mura Technology, Großbritannien + KBR, USA
» insgesamt 1 News über "Mura + KBR" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
Mol Gruppe: Hauptversammlung beschließt Dividende von rund 600 Mio. Euro
Mutares: Übernahme von zwei Magna-Automobilzuliefergeschäften zur Erweiterung von Amaneos und HiLo
EMS-Gruppe: Währungsbedingter Umsatzrückgang im ersten Quartal
Meist gelesen, 10 Tage
Trinseo: Deutliche Preiserhöhungen für Polystyrol, ABS und SAN
Feddersen Group: Gebündelte Recyclingkompetenz
EMS-Gruppe: Währungsbedingter Umsatzrückgang im ersten Quartal
Mutares: Übernahme von zwei Magna-Automobilzuliefergeschäften zur Erweiterung von Amaneos und HiLo
Uhde Inventa-Fischer: Neue PET-Anlage für türkischen Verpackungshersteller Köksan
Meist gelesen, 30 Tage
Domo: Leunaer Werk durch Übernahme gesichert - Künftige Firmierung unter Leuna-Polyamid GmbH
ASS Maschinenbau: Dr. Andreas Külschbach neuer Geschäftsführer
Evosys: Vertriebspartnerschaft mit Schaeffler für Medizintechniklösungen im Osten der USA
BASF: Neuen Verbundstandort in Zhanjiang offiziell in Betrieb genommen
FACC: Rekordumsatz und Ergebnissteigerung im Geschäftsjahr 2025
Röhm: Chemisches Recycling in MMA-Anlage in Worms integriert
Meist gelesen, 90 Tage
Playmobil: Produktion in Dietenhofen wird verlagert
Terbrack Kunststoff: Insolvenzverfahren eröffnet
HydroDyn Recycling: Sanierungsverfahren eingeleitet
Dom Polymer-Technik: Insolvenzverfahren eröffnet
Ceresana: Slight market recovery for plastic pipes in Europe expected from 2026
Fischer Werkzeugbau: Einstellung des Geschäftsbetriebs – Produktionsstätte wird versteigert
Tupperware: Verkauf der Produktionsstandorte in Lateinamerika
Dann veräußern Sie diese kostenlos
in der Rohstoffbörse.
| Experimentelle und simulative Analyse der Mischwirkung in Einschneckenextrudern
|