| 12.04.2022, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die japanische Asahi Glass Co. (AGC) hat ihre Kapazitäten zur PVC-Produktion in Indonesien ausgebaut. Laut Pressemitteilung gingen bei der in Anyer bei Cilegon ansässigen Konzerntochter Asahimas Chemical (ASC) dieser Tage neue Kapazitäten für jährlich 200.000 Tonnen PVC in Betrieb. Insgesamt verfügt ASC damit an dem Standort im Westen der Insel Java nunmehr über Kapazitäten für die Produktion von bis zu 750.000 Tonnen PVC im Jahr. Ursprünglich sollte die neue PVC-Anlage bereits Mitte 2021 in Betrieb genommen werden, aufgrund der Covid-19-Pandemie kam es jedoch zu Verzögerungen. Zu den Kosten des Projekts wurden keine Angaben gemacht. Der aktuellen Aussendung zufolge reagiert AGC mit dem Produktionsausbau bei ASC auf die weiter steigende Nachfrage nach Chlor-Alkali-Produkten wie PVC und Ätznatron. Dabei rechnen die Japaner für die kommenden Jahre in Südostasien in diesem Segment mit einem Marktwachstum um jährlich etwa vier Prozent. Zuletzt hatte ASC in Anyer vor sieben Jahren eine neue PVC-Anlage mit einer Jahreskapazitäten von 250.000 Tonnen in Betrieb genommen. Darüber hinaus produziert die AGC-Tochter an dem Standort rund 900.000 Tonnen des PVC-Ausgangsstoffs Vinylchlorid (VCM) und 700.000 Tonnen Ätznatron im Jahr. Außer in Indonesien verfügt AGC in Südostasien zudem an Standorten in Thailand und Vietnam über Kapazitäten für die Produktion von jährlich insgesamt 400.000 Tonnen VCM, 450.000 Tonnen PVC, 720.000 Tonnen Ätznatron und 120.000 Tonnen Epichlorhydrin (ECH). Laut früheren Angaben ist bis Mitte dieses Jahres die Konsolidierung der dortigen Tochterunternehmen unter dem Dach der Konzerngesellschaft AGC Chemicals Thailand vorgesehen (siehe auch plasticker-News vom 26.03.2021). Weitere Informationen: www.agc.com, www.asc.co.id |
Asahi Glass Co., Japan
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