| 26.03.2021, 06:02 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die japanische Asahi Glass Co. (AGC) organisiert ihr Chlor-Alkali-Geschäft in Südostasien neu. Laut Pressemitteilung wird dabei zunächst die 100-prozentige Konzerntochter AGC Chemicals Thailand (ACTH) die AGC Chemicals Vietnam (ACVN) übernehmen, an der AGC 78 Prozent der Anteile hält. Danach ist die Fusion von ACTH mit der zu knapp 58 Prozent von AGC kontrollierten Vinythai (VNT) vorgesehen, die sich zuvor von der thailändischen Börse zurückzieht. Der japanische Mutterkonzern hält dann 65 Prozent der Anteile an dem fusionierten Unternehmen. Darüber hinaus wird mit bis zu 35 Prozent die thailändische PTT Global Chemical (PTTGC) beteiligt sein, die bislang bereits Partner von AGC bei VNT ist. Der Abschluss des Prozederes ist der Aussendung zufolge bis Mitte kommenden Jahres geplant. Die fusionierte Konzerntochter wird an ihren Standorten in Thailand und Vietnam über Gesamtkapazitäten für die Produktion von 400.000 Tonnen Vinylchlorid (VCM), 450.000 Tonnen PVC, 720.000 Tonnen Ätznatron und 120.000 Tonnen Epichlorhydrin (ECH) im Jahr verfügen. Das neue Unternehmen wird zudem für das Chlor-Alkali-Geschäft von AGC in den Nachbarländern Kambodscha, Laos und Myanmar zuständig sein. Mit dem Zusammenschluss will AGC ihre führende Marktposition bei Chlor-Alkali-Produkten in Südostasien stärken und zudem die Partnerschaft mit PTTGC vertiefen. Dabei rechnen die Japaner in der Region für die kommenden Jahre mit einem Anstieg der Nachfrage nach PVC und Ätznatron um jährlich etwa vier Prozent. Nicht von den Integrationsplänen in Südostasien betroffen ist die AGC-Tochter Asahimas Chemical (ASC), die in Indonesien über eigene Produktionskapazitäten für jährlich 900.000 Tonnen VCM, 550.000 Tonnen PVC und 700.000 Tonnen Ätznatron verfügt. Weitere Informationen: www.agc.com, www.acth.co.th, www.vinythai.co.th |
Asahi Glass Co., Japan
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