| 14.11.2023, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der US-amerikanische Chemiekonzern DuPont hat den Verkauf der Mehrheitsanteile seines bisherigen Geschäftsbereichs für POM-Homopolymere der Marke "Delrin" an die Investmentgruppe The Jordan Company (TJC) abgeschlossen. Darüber informierte DuPont zu Monatsbeginn in einer Pressemitteilung. Demnach kontrolliert TJC nunmehr 80,1 Prozent der Anteile am Delrin-Geschäft, DuPont bleibt weiterhin mit 19,9 Prozent beteiligt. Mit der Transaktion wird der Geschäftsbereich mit insgesamt rund 1,8 Mrd. USD bewertet. DuPont erhält dabei für die Mehrheitsanteile etwa 1,28 Mrd. USD in bar sowie eine Schuldverschreibung über weitere 350 Mio. USD. Die entsprechende Vereinbarung war im August dieses Jahres unterzeichnet worden (siehe auch plasticker-News vom 25.08.2023). TJC übernimmt mit Delrin zwei Polymerisierungsanlagen im US-Bundesstaat West Virginia und in den Niederlanden sowie mehrere Compounding-Anlagen und Technologiezentren an verschiedenen Standorten in den USA, Europa und Asien mit insgesamt rund 600 Beschäftigten. Das Delrin-Geschäft war Teil der DuPont-Sparte Mobility & Materials (M&M), deren Großteil im vergangenen Jahr vom US-amerikanischen Chemiekonzern Celanese übernommen wurde (siehe auch plasticker-News vom 09.11.2022). POM-Homopolymere der Marke Delrin sind technische Thermoplaste mit hoher Zähigkeit, hoher mechanischer Festigkeit und Steifigkeit, Dimensionsstabilität sowie guten elektrischen Isoliereigenschaften und hervorragender Beständigkeit gegen Feuchtigkeit und Chemikalien. Unter dem Dach von TJC wird Delrin als eigenständiges Unternehmen künftig von Jürgen Pongratz geführt, der bislang u.a. für Celanese, BASF und ILC Dover tätig war. TJC plant laut einer Aussendung bei Delrin weiteres Wachstum durch innovative Entwicklungen in Kooperation mit den Kunden sowie durch Investitionen in die Technologien und Kapazitäten des Unternehmens. Das Portfolio von TJC umfasst Beteilungen an Unternehmen verschiedener Branchen mit einem Gesamtwert von mehr als 22 Mrd. USD. Das im Jahr 1982 gegründete Unternehmen verfügt über Büros in New York, Miami, Chicago und Stamford (Connecticut). Die an der New Yorker Börse notierte DuPont berichtet für die ersten neun Monate des Geschäftsjahrs 2023 einen Nettogewinn von 476 Mio. USD aus Umsätzen in Höhe von 9,17 Mrd. USD. Für das gesamte Geschäftsjahr rechnet der in Wilmington im US-Bundesstaat Delaware ansässige Konzern mit einem Umsatz von etwa 12,2 Mrd. USD. Weitere Informationen: www.dupont.com, tjclp.com, www.delrin.com |
DuPont, Wilmington, Delaware, USA
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