| 06.02.2024, 10:34 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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![]() Die Mitarbeiter des neuen SKZ-Bereichs „Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft“ - (Bild: Luca Hoffmannbeck, SKZ). Am SKZ wird der Entwicklung einer umwelt- und ressourcenfreundlichen Kunststoffindustrie schon lange ein hoher Stellenwert eingeräumt. Mit der Gründung einer „Forschungsgruppe Nachhaltigkeit“ bereits im Jahr 2005 galt das Würzburger Institut damals als Vorreiter. Insbesondere bei den Themen Ökobilanzierung, Steigerung der Energieeffizienz in der Kunststoffverarbeitung und Nachhaltigkeitsmanagement baute das Team viel Expertise auf. Stark forcierte Kreislaufwirtschaft Durch die in den letzten Jahren stark forcierte Kreislaufwirtschaft erweiterte sich der Fokus auf Schwerpunkte wie die Entwicklung von Design for Recycling Tools, die wissenschaftliche Unterstützung digitaler Plattformen in der Kreislaufwirtschaft und der Erstellung grundlegender Analysen zur Transformation der Kunststoffindustrie. „Wir freuen uns sehr über den enormen Zuspruch von Seiten unserer Kunden, Mitglieder und Partner und wollen mit dem Ausbau unserer Aktivitäten im eigenen Bereich Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft die Zukunftsfähigkeit der Kunststoffbranche sicherstellen“, so Dr. Benjamin Baudrit, stellvertretender Geschäftsführer Forschung und Bildung am SKZ. Zwei operative Forschungsgruppen Der neue Bereich gliedert sich in zwei operative Gruppen. Mit der Forschungsgruppe „Transformation der Kunststoffindustrie“ nimmt das SKZ den ganzheitlichen Wandel in den Blick. Der Anspruch hierbei ist es, die Zukunft der Kunststoffherstellung und -nutzung visionär mitzugestalten. Hierfür sollen gesammelte SKZ-Kompetenzen gebündelt werden. In Forschungsprojekten und Dienstleistungen unterstützt die Gruppe Unternehmen der Kunststoffbranche bei der Transformation ihrer Prozesse hin zur Klimaneutralität, dem Etablieren zirkulärer (digitaler) Geschäftsmodelle, der Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen und dem Einsatz nachwachsender Rohstoffe. Umweltwirkungen von Kunststoffprodukten fundiert nachweisen Mit der Forschungsgruppe „Nachhaltige und zirkuläre Produkte“ hilft das SKZ Unternehmen der Kunststoffbranche dabei, für ihre Produkte spezifische Lösungen zu finden. Auch um die Umweltwirkungen von Kunststoffprodukten fundiert nachzuweisen, stehen die Wissenschaftler mit langjähriger Expertise zur Verfügung. In Forschungsprojekten und Dienstleistungen unterstützt die Gruppe bei der Verringerung der Umweltwirkung von Kunststoffprodukten, der Erstellung von CO₂-Bilanzen und Ökobilanzen, der Entwicklung von Design for Sustainability -Lösungen sowie der Entwicklung von Nachhaltigkeitskriterien für Produkte. Themen noch „zielgerichteter weiterentwickeln“ „Mit unserer neuen Struktur und der Bündelung unserer Expertise wollen wir noch zielgerichteter einzelne Themen weiterentwickeln und in festen Teams spezifisches Know-how bei unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aufbauen“, erklärt Dr. Hermann Achenbach, Bereichsleiter Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft. Der neue Bereich verfügt über zehn Mitarbeitende. Neben der Forschung und Entwicklung sind auch bereits Bildungsaktivitäten im Programm geplant, um Kunden zu befähigen, Themen wie Energiesparen, Klimaschutz und die Umweltbewertung ihrer Produkte selbst voranzutreiben. Weitere Informationen: www.skz.de/forschung/kreislaufwirtschaft |
SKZ - Das Kunststoff-Zentrum, Würzburg
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