| 05.04.2024, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der japanische Spezialchemiekonzern Kuraray plant den Bau eines neuen Werks zur Produktion von Ethylen-Vinylalkohol-Copolymeren (EVOH) seiner Marke "Eval" in Singapur. Darüber informierte der Konzern dieser Tage in einer Pressemitteilung. Demnach soll am Standort der Tochtergesellschaft Kuraray Asia Pacific auf Jurong Island im Südwesten von Singapur eine Anlage für jährlich bis zu 36.000 Tonnen EVAL errichtet werden. In einem ersten Abschnitt ist dabei zunächst bis Ende 2026 die Inbetriebnahme von Kapazitäten für 18.000 Tonnen EVAL im Jahr vorgesehen. Die dafür erforderlichen Investitionen beziffert Kuraray in der aktuellen Aussendung mit rund 410 Mio. USD. EVOH der Marke "Eval" wird vor allem zu Folien für Lebensmittelverpackungen verarbeitet. Kuraray reagiert mit dem Bau des neuen Werks in Singapur auf den weiteren Anstieg der Nachfrage nach EVOH-Materialien. Im vergangenen Jahr hatte der Konzern bereits den Ausbau entsprechender Produktionsanlagen der Konzerntöchter Kuraray America in Houston im US-Bundesstaat Texas und Eval Europe im belgischen Antwerpen angekündigt (siehe auch plasticker-News vom 18.08.2023). Bislang belaufen sich die "Eval"-Kapazitäten von Kuraray in Houston auf 58.000 Tonnen und in Antwerpen auf 35.000 Tonnen im Jahr. Zudem verfügt der Konzern im japanischen Okayama über Anlagen für die Produktion von jährlich 10.000 Tonnen "Eval". Die in Tokio ansässige Kuraray produziert vor allem Folien und andere Materialien auf der Basis von EVOH, PVOH und PVB, Polyamide, Elastomere, Methacryl-Beschichtungen, PVA- und Polyesterfasern sowie weitere Hochleistungsmaterialien. Für das Geschäftsjahr 2023 berichtet der Konzern einen operativen Gewinn von 75,5 Mrd. JPY (463 Mio. Euro) und einen Nettogewinn von 42,2 Mrd. JPY (259 Mio. Euro) aus Umsätzen in Höhe von 780,9 Mrd. JPY (4,791 Mrd. Euro). Weitere Informationen: www.kuraray.com |
Kuraray, Tokio, Japan
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