| 14.06.2024, 15:15 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der Erhalt und die Fortführung des Automobilzulieferers SCS Deutschland GmbH & Co. KG (Stahlschmidt Cable Systems) mit Sitz in Bad Berleburg ist gesichert. Nach intensiven und konstruktiven Verhandlungen des Insolvenzverwalters Jens Lieser mit dem börsennotierten indischen Investor Suprajit haben die Parteien am 9. Juni einen notariellen Kaufvertrag unterzeichnet. Der Kaufvertrag soll zum 1. Juli 2024 wirksam werden, sobald alle Vertragsbedingungen erfüllt sind. Neben der SCS Deutschland, in der das operative Geschäft gebündelt ist, übernimmt der strategische Investor gleichzeitig die gesamte SCS-Gruppe mit Standorten in Polen, Marokko, Kanada und China. „Ich freue mich, dass es gelungen ist, einen weltweit tätigen strategischen Investor für SCS zu gewinnen. An der Seite eines starken international aufgestellten Partners kann SCS nun durchstarten“, sagt Insolvenzverwalter Jens Lieser von Lieser Rechtsanwälte aus Köln. Die Unternehmensgruppe SCS ist auf die Entwicklung und Produktion von innovativen Bowdenzügen, Entriegelungseinheiten sowie Kunststoffspritzgussteilen spezialisiert. Im Auftrag der Automobilindustrie fertigt SCS ihre Produkte in Groß- und Kleinserien, die in Fahrzeugtüren, Front- und Heckklappen sowie Sitzsystemen verbaut werden. Der Geschäftsführer von SCS Deutschland, Friedemann Faerber, wird die Umsetzung des Fortführungskonzeptes von Suprajit sowie den Integrationsprozess innerhalb der SCS Unternehmensgruppe weiter begleiten. Weitere Informationen: scs-group.net, www.lieser-rechtsanwaelte.de, suprajit.com |
SCS Deutschland GmbH & Co. KG, Bad Berleburg
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