| 18.07.2024, 07:22 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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![]() v.l.n.r.: Torsten Habich, Engel Deutschland, Prof. Dr. Thomas Schröder, Institut für Kunststofftechnik Darmstadt (ikd), Claus Wilde, Engel Deutschland, Bardo Palmberg, ikd - (Bild: Engel). Im Bachelorstudiengang „Kunststofftechnik“ wird die neue Spritzgießmaschine im Praktikum eingesetzt. Hier lernen die Studierenden, Einstellparameter zu ermitteln, den Prozess im Hinblick auf die Formteilqualität zu optimieren und mittels statistischer Versuchsplanung (DOE) die Einflussgrößen auf die Formteileigenschaften zu analysieren. Diese praktische Anwendung wird als entscheidend angesehen, um theoretisches Wissen in praktische Fähigkeiten umzusetzen und die Studierenden auf ihre zukünftigen Aufgaben in der Industrie vorzubereiten. Prof. Dr.-Ing. Thomas Schröder, Leiter des ikd: "Der wesentliche Vorzug der vollelektrischen Spritzgießmaschine liegt darin, dass diese auf das Thema Digitalisierung vollständig vorbereitet und damit ausgestattet ist. Wir können mehr als 32.000 Parameter von der Spritzgießmaschine über Schnittstellen wie OPCUA in eine Cloud senden, um sie dort mittels KI auszuwerten und mit Qualitätsmerkmalen der hergestellten Produkte korrelieren zu lassen. Des Weiteren lässt sich mit einer vollelektrischen Spritzgießmaschine zeigen, wie energieeffizient diese Kunststoffformteile hergestellt werden können." Im Masterstudiengang „Kunststofftechnik“ wird die Maschine durch das Engel-Tool „sim link“ ergänzt. „sim link“ ermöglicht es, Cadmould-Simulationen direkt in den Spritzgießprozess zu integrieren und so den Produktionsanlauf effizienter zu gestalten. Dabei werden die Maschinen- und Werkzeugparameter von den Studierenden mittels künstlicher Intelligenz analysiert und mit den Formteileigenschaften verknüpft. Durch den Einsatz dieser Technologie können die Studierenden und Forschenden den gesamten Prozess von der Simulation bis zur Fertigung nachvollziehen und optimieren. Dies soll zu einer fundierten Optimierung des Spritzgießprozesses hinsichtlich Produktionszeit, Nachhaltigkeit und Energieeffizienz führen. Auch die neue Spritzgießmaschine von Engel soll vielfältige Einsatzmöglichkeiten in der Forschung bieten. Dank der umfangreichen digitalen Ausstattung können Daten zum Werkzeugverschleiß und zur vorausschauenden Wartung einfach erfasst und ausgewertet werden. Dies ermöglicht vorbeugende Maßnahmen und erhöht die Lebensdauer der Werkzeuge, was Kosten spart und die Effizienz steigert. Technische Details der e-mac 100 Die Engel e-mac 100 wird beschrieben als eine kompakte, vollelektrische Spritzgießmaschine, die sich laut Anbieter durch Präzision und Energieeffizienz auszeichnet. Mit einer Schließkraft von 1.000 kN bietet sie demnach die nötige Leistung für eine Vielzahl von Anwendungen. Die Maschine ist mit der Engel-Steuerung „CC300“ ausgestattet, die eine intuitive Bedienung und präzise Steuerung des Spritzgießprozesses ermöglicht. Darüber hinaus sind die iQ-Assistenzsysteme iQ weight control zur permanenten Kompensation von Schwankungen der Kunststoffviskosität und iQ clamp control zur automatischen Optimierung der Schließkraft integriert. Diese ermöglichen eine automatische Anpassung der Prozessparameter in Echtzeit, was zu einer konstanten Formteilqualität, weniger Ausschuss und einem geringeren Energiebedarf führt. Darüber hinaus verfügt die Maschine über den iQ process observer, der alle vier Phasen des Spritzgießprozesses - Plastifizieren, Einspritzen, Kühlen und Entformen - überwacht. Schließlich sorgt das Engel „Edge Device" für eine sichere Anbindung an die Fernwartung und weitere digitale Services von Engel. Weitere Informationen: www.engelglobal.com, h-da.de, fbmk.h-da.de |
Engel Austria GmbH, Schwertberg, Österreich
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