| 19.12.2007 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Zeppelin Materials Handling GmbH (www.zeppelin-industry.com) hat eine neue Hackschleuse für den Einsatz in Herstellungsprozessen von Polypropylen und Polyethylen entwickelt. Die neue Schleuse, zerkleinert nach Herstellerangaben zuverlässig Agglomerate, die im Herstellungsprozess entstehen können und verhindert so das Blockieren der Prozesslinien. Die Auslieferung der ersten Schleusen erfolgt im April 2008. Beim Anfahren des Prozesses können sich Agglomerate, die sich an der Behälterinnenwand festgesetzt haben, lösen und so in das Fördersystem gelangen. Herkömmliche Schleusen werden durch die bis zu 250 mm breiten und 300-800 mm langen, massiven Agglomerate blockiert. Durch versetzte Zellenradkammern, einem zulässigen Antriebsdrehmoment von 10.000 Nm und einer extrem steifen Bauweise werden diese Agglomerate zuverlässig zerkleinert. Für das Zerkleinern von Agglomeraten wurden bisher üblicherweise Messer in die Schleusen eingebaut. Dies erforderte ein hohes Maß an Wartungsaufwand (Austausch und Nachjustierung). Bei der Zeppelin-Hackschleuse wird diese Funktion durch einen robusten und auswechselbaren Hackeinsatz übernommen. Die Standzeiten der Schleuse - und damit des gesamten Prozesses - könnten so deutlich reduziert werden. Hierzu trage auch die solide Bauweise bei, die sich nicht nur auf die Wartungs-, Reparatur- und Nachrüstzeiten auswirke, sondern durch die Reduzierung des Spalts zwischen Zellenrad und Gehäuse auch die Leckgasmenge minimiere. Ein weiterer Vorteil der neuen Zeppelin Hackschleuse PFC 650/160 sei die Verwendung eines Elektromotors. Dieser ermögliche, im Gegensatz zum Einsatz von Hydraulikmotoren, eine sehr kompakte Bauweise und verringere so den Platzbedarf. Auch sei elektrische Energie in jeder Anlage überall und einfach verfügbar. Bild: Neue Zeppelin-Hackschleuse PFC 650/160 zerkleinert auch große Agglomerate. |
Zeppelin Materials Handling GmbH, Friedrichshafen
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