| 31.01.2025, 10:33 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der KSV1870 (Kreditschutzverband von 1870) teilt mit, dass über das Vermögen der Teufelberger Gesellschaft m.b.H., Vogelweiderstraße 50, 4600 Wels, Österreich, am 30. Januar 2025 beim Landesgericht Wels ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eröffnet wurde. Das kleinste und jüngste Unternehmen der Teufelberger-Gruppe stellt Verpackungsbänder aus Kunststoff her, die für Transportzwecke verwendet werden. Hauptabnehmer sind die Ziegel-, Baustoff-, Wellpappe-, Holz-, Metall-, Dosen- und Flaschenindustrie sowie Logistikunternehmen und Zeitungsdruckereien. Betroffen sind den Angaben zufolge 186 Arbeitnehmer und 288 Gläubiger. Die Passiva sollen sich auf rund 8,3 Mio. Euro belaufen (offenbar aber nur Lieferantenforderungen, Gesamtverbindlichkeiten inkl. Bankverbindlichkeiten noch nicht veröffentlicht). Die Ursachen für den Insolvenzantrag liegen den weiteren Angaben zufolge vor allem darin, dass die Kunden während der Corona-Pandemie Lagerbestände aufgebaut hätten und danach die Auftragslage aufgrund des Konjunktureinbruchs in der Bauwirtschaft eingebrochen sei. Zudem sei die Antragstellerin mit hohen Energiekosten und massiver Konkurrenz aus Osteuropa konfrontiert gewesen. Das Unternehmen soll fortgeführt und saniert werden. Den Gläubigern wird ein 20-prozentiger Sanierungsplan angeboten (vorerst mit einer Mindestquote von 20 Prozent, zahlbar innerhalb von 24 Monaten). Weitere Informationen: www.ksv.at, www.teufelberger.com |
Teufelberger Gesellschaft m.b.H., Wels, Österreich
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