| 04.06.2025, 15:55 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
|
|
Bereits im Sommer 2024 ging der österreichische Maschinenbauer Starlinger gerichtlich gegen zwei chinesische Maschinenhersteller vor, die seine patentierten „Ad*Star“-Sackkonfektionstechnologien kopierten. Starlinger hat nun rechtliche Schritte gegen die beiden chinesischen Unternehmen Wenzhou Huazao Machinery Technology Co., Ltd. und Wenzhou Zhengong Machinery Co., Ltd. sowie gegen einen Kunden der beiden Unternehmen, die Zhejiang Liying Packaging Co., Ltd., wegen der Verletzung mehrerer Patente eingeleitet. Diese betreffen Starlingers Sackkonfektionsanlage „ad*starKon” zur Herstellung von „Ad*Star”-Kastenboden-Ventilsäcken aus Kunststoffgewebe. Starlinger hat unter anderem den in der Anlage eingesetzten Bodendreiecksformer (Flügelöffner) entwickelt und besitzt hierfür Patente in zahlreichen Ländern, unter anderem auch in China. „Als innovativer Technologieführer im Bereich gewebte Verpackungen aus Kunststoff werden wir nicht tatenlos zusehen, wie andere unsere zukunftweisenden Erfindungen nutzen“, so Starlingers CSO Harald Neumüller. „Wir setzen wie alle Vorreiter in der Industrie stark auf Forschung und Entwicklung; da heißt es, unsere Innovationen und Rechte zu schützen und zu verteidigen. Wir werden auch weiterhin rechtliche Schritte gegen Kopierer unserer wegweisenden Technologie sowie gegen Verpackungshersteller, die von ihnen kaufen, unternehmen.“ Bereits im Jahr 1995 hat Starlinger die ersten Patente für den „Ad*Star“-Kastenbodenventilsack und die dazugehörige Produktionstechnologie eingereicht, die das Unternehmen selbst entwickelt hat. Sowohl der Sack als auch die Konfektionsanlage wurden im Laufe der Jahrzehnte kontinuierlich weiterentwickelt und durch zusätzliche Features ergänzt und verbessert. Laut Unternehmensangaben gehört die „Ad*StarKon“ von Starlinger heute weltweit zu den schnellsten, effizientesten und zuverlässigsten Konfektionsanlagen für Blockbodensäcke aus Kunststoffgewebe. Auf diesen Anlagen sollen Sackhersteller über 32 Milliarden „Ad*Star“-Säcke pro Jahr produzieren und damit Zementfabriken, Düngemittel- und chemische Granulat-Hersteller sowie Reis-, Zucker- und Mehlproduzenten beliefern. Die Gerichtsverfahren gegen Huazao und Zhengong sowie ihren Kunden laufen derzeit. Ein Gerichtsurteil wird in Kürze erwartet. Weitere Informationen: www.starlinger.com |
Starlinger & Co. GmbH, Wien, Österreich
» insgesamt 135 News über "Starlinger" im News-Archiv gefunden
» Eintrag im Anbieterverzeichnis "Maschinen und Anlagen"
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
Polytives: Erweiterung des Prozessspielraums bei PMMA-Compounds
ifo: Geschäftsklimaindex im März gesunken
Argus Additive Plastics: Gründer Helmut Hirsch übergibt an die nächste Generation
GKV: Kunststoffverarbeiter melden flächendeckende Preisaufschläge und Force-Majeure-Erklärungen
Haitian International: Umsatz steigt in 2025 auf rund 2,24 Mrd. Euro
Meist gelesen, 10 Tage
Engel: Neue Groß-Spritzgießmaschine für Bauteile über 2,5 Quadratmeter
GKV: Kunststoffverarbeiter melden flächendeckende Preisaufschläge und Force-Majeure-Erklärungen
Haitian International: Umsatz steigt in 2025 auf rund 2,24 Mrd. Euro
BASF: Preiserhöhung für Neopentylglykol in Europa
Alpla: Ersten Produktionsstandort auf den Philippinen eröffnet
Meist gelesen, 30 Tage
Covestro: Vorstandsvorsitzender Dr. Markus Steilemann kandidiert nicht für weitere Amtszeit
BASF: Weltweite Preiserhöhungen für Kunststoffadditive
Herbold Meckesheim: Zweite PET-Waschanlage für Doğa PET erweitert Recyclingkapazität
KraussMaffei Technologies: Dirk Musser wird neuer Geschäftsführer
Meist gelesen, 90 Tage
Aequita: Übernahme des europäischen Olefin- und Polyolefingeschäfts von Sabic
Vynova Wilhelmshaven: Geschäftsbetrieb stabilisiert – Investorenprozess gestartet
Terbrack Kunststoff: Insolvenzverfahren eröffnet
Playmobil: Produktion in Dietenhofen wird verlagert
Dann veräußern Sie diese kostenlos
in der Rohstoffbörse.
| Experimentelle und simulative Analyse der Mischwirkung in Einschneckenextrudern
|