| 02.09.2025, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Um ein ungewolltes Lösen von Schraubverbindungen zu verhindern, werden bei metrischen Schrauben häufig zusätzliche Hilfsmittel verwendet. Diese kommen insbesondere dort zum Einsatz, wo der Anwender aufgrund von Vibrationen oder Relaxation Sorge hat, dass sich die initial aufgebaute Vorspannkraft über Zeit und Temperaturwechsel reduzieren könnte. So entsteht beispielsweise bei selbstsichernden Muttern die erwünschte Selbsthemmung durch ein Kunststoffelement, das sich beim Eindrehen der Schraube verformt. Alternativ können Klebesicherungen eingesetzt werden, um eine Gewindesicherung zu erreichen. Dabei handelt es sich um einen mikroverkapselten Klebstoff, der auf das Gewinde der Schraube aufgetragen wird und erst durch die Montage aktiviert wird. Klebesicherungen sind für eine einmalige Anwendung gedacht und können nicht wiederverwendet werden. Bei einer Polyamid-Fleckbeschichtung wird ein Polyamid-Kunststoff auf einen Teil des Gewindes aufgetragen, welcher beim Einschrauben eine klemmende Wirkung erzeugt. Im Gegensatz zu Klebesicherungen kann die Verbindung damit jederzeit gelöst und mehrmals verwendet werden. All diese Hilfsmittel haben eines gemeinsam: Es muss erst ein hoher Aufwand betrieben werden, um ein Spiel in der Verbindung zu erzeugen, beispielsweise mit einem metrisch geschnittenen Innengewinde, einem umspritzten Gewindeinsert oder einem Mutternelement. Anschließend wird, mit erheblichem, auch finanziellem Aufwand, das Spiel wieder aus der Verbindung genommen. Dass es auch anders und vor allem einfacher geht, beweist der Verbindungstechnik-Spezialist Ejot. Dessen spezielle Schrauben werden direkt in das jeweilige Material verschraubt und erzeugen ihr Mutterngewinde somit selbst. Sie nehmen damit von Anfang an das "Spiel aus dem Spiel", das heißt ihre selbstfurchende Eigenschaft realisiert eine völlige Spielfreiheit in der Verbindung - ganz ohne zusätzliche Hilfsmittel. So sollen die Verbindungen auch widrigsten Bedingungen dauerhaft standhalten, wie sie beispielsweise bei Motorsägen oder Rasenmähern auftreten. Die selbstfurchenden Schrauben von Ejot sind für unterschiedliche Werkstoffe wie (Leicht-) Metalle und Kunststoffe erhältlich. So soll die "Evo PT" zuverlässige und langlebige Verbindungen in thermoplastischen Werkstoffen mit hoher Ausgangsvorspannkraft realisieren, aber gleichzeitig Vorspannkraftverluste unter hohen Belastungen, durch die Spielfreiheit der Verbindung kompensieren. Möglich macht dies laut Anbieter ihr spezielles, besonders leistungsfähiges Gewindelayout. Die "Evo PT" Schraube kompensiert den abschließenden Angaben zufolge extreme Erschütterungen und Vibrationen auch deshalb so wirkungsvoll, da ihr Gewinde über die gesamte Einschraubtiefe im Eingriff ist, währenddessen bei einer selbstsichernden Mutter die erwünschte Klemmwirkung nur auf einer Länge von ca. 2 mm realisiert werden kann. K 2025, 08.-15. Oktober 2025, Düsseldorf, Halle 5, Stand C05 Weitere Informationen: www.ejot.de |
Ejot GmbH & Co. KG, Bad Berleburg
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