| 25.09.2025, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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![]() ![]() Auf der K 2025 fertigt ein Mehrkomponenten-Allrounder More 2000 mit einem 32-fach-Werkzeug von Polarform und Hasco je 32 zweifarbige Domino-Steine aus ABS - (Bild: Arburg). Komplett: Domino-Spiel "ready to use" Der Allrounder More 2000 mit 2.000 kN Schließkraft ist mit einer horizontalen Spritzeinheiten der Größe 400 und einer vertikalen Spritzeinheit der Größe 170 ausgestattet. Zum Einsatz kommt ein 32-fach-Werkzeug von Polarform mit Heißkanaltechnik und Normalien von Hasco. In einer Zykluszeit von rund 60 Sekunden entstehen aus ABS je 32 zweifarbige Domino-Steine. Anders als bei herkömmlichen Zwei-Komponenten-Anwendungen öffnet und dreht das Werkzeug nicht, um die zweite Komponente zu ergänzen. Vielmehr entsteht die Vorderseite der Dominos, indem über die vertikale Spritzeinheit zunächst ein graues ABS eingespritzt wird. Dann ziehen zwei Hydraulikzylinder die Kerne sowie die jeweils individuelle Anzahl an Stiften zurück. Das schafft in den Kavitäten Platz für die zweite, grüne ABS-Komponente. Diese wird über die horizontale Spritzeinheit eingespritzt und füllt die Rückseite der Steine sowie deren Augen auf der Vorderseite auf. Auf diese Weise entstehen 28 Steine in allen erforderlichen Augenpaar-Kombinationen von 0:0 bis 6:6 für ein komplettes Domino-Spiel sowie vier weitere Steine nur mit Logos der Partner. ![]() Nachdem ein linearer Multilift V 30 je 32 Dominosteine auf ein Förderband abgelegt hat, übernimmt ein Cobot die nachfolgende Verpackung zum kompletten Domino-Set "ready to use" - (Bild: Arburg) Innerhalb der Fertigungszelle entnimmt ein Multilift V 30 die fertigen Spritzteile aus dem Werkzeug und legt sie auf ein Förderband ab. Das lineares Robot-System mit 30 Kilogramm Traglast ist mit einem komplexen Greifer von Kiki ausgestattet und komplett in die Gestica-Steuerung integriert. Ergänzt wird die Automation durch einen autark arbeitenden mobilen Cobot an einem Arbeitstisch außerhalb des Schutzzauns. Ein Kamerasystem in dessen Greifer erkennt die exakte Lage einer zuvor beliebig auf dem Tisch platzierten Schachtel samt Deckel und übermittelt die Koordinaten für die richtige Greifposition. Daraufhin nimmt der Cobot nach und nach je acht Dominosteine vom Förderband, stapelt sie in vier Lagen in die Verpackung und verdeckelt diese. Das Personal an der Maschine gibt das komplettierte Domino-Set als Give-away an die Besucher aus und stellt die nächste Verpackung bereit. Für eine sichere Kollaboration von Mensch und Roboter ist der Arbeitsraum durch eine Lichtschranke gesichert und in diesem Fall in drei Zonen unterteilt: Ist der gesamte Bereich frei, arbeitet der Cobot in definierter, optimaler Geschwindigkeit. Wird die Schranke im mittleren Bereich durchbrochen, werden seine Bewegungen automatisch langsamer. Im kritischen inneren Bereich stoppt der Cobot, sobald er berührt wird. Eine solche Stand-alone-Lösung, platziert auf einem mobilen Wagen, lässt sich als "End-of-line-Automation" flexibel an verschiedenen Anlagen einsetzen. Allrounder More: Mehr Platz, Modularität und Komfort Die Maschinen der Baureihe More bieten viel Platz für größere Werkzeuge, Dreheinheiten, Medienanschlüsse und nutzbaren Auswerfer-Hub. Sie verfügen standardmäßig über eine elektrische Kniehebel-Schließeinheit mit flüssigkeitsgekühlten Servomotoren, zwei elektrische Spritzeinheiten und wahlweise 1.600 kN oder 2.000 kN Schließkraft. Dank hoher Modularität im Aufbau und zahlreichen optimierten Features für mehr Bedienkomfort und einfache Wartung sollen sich die Allrounder More flexibel an die jeweiligen Kunden- und Marktbedürfnisse anpassen lassen. Somit sollen alle gängigen Mehrkomponenten-Anwendungen realisiert und ohne großen Aufwand mit verschiedenen Verfahren wie beispielsweise dem Flüssigsilikon-Spritzgießen kombiniert werden können. K 2025, 08.-15. Oktober 2025, Düsseldorf, Halle 13, Stand A13 Weitere Informationen: www.arburg.com |
Arburg GmbH + Co KG, Loßburg
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