| 08.10.2025, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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battenfeld-cincinnati stellt auf der K 2025 mit dem Einschneckenextruder BC 120-40 DVT ein neues Maschinenkonzept vor, das durch eine doppelte, voneinander getrennte Entgasung eine effizientere Verarbeitung unterschiedlicher Kunststoffe ermöglichen soll. Die sogenannte Dual Vent Technology (DVT) schafft erstmals zwei separate Entgasungsbereiche entlang der Verfahrenseinheit des Extruders, wodurch Gase und Feuchtigkeit wirksamer aus der Schmelze entfernt werden sollen.Während bei bisherigen Doppeltentgasungen die Anschlüsse nebeneinander angeordnet waren und gemeinsam auf eine erhöhte Entgasungsleistung zielten, trennt das neue System die Zonen funktional. Das überarbeitete Schneckendesign soll die gezielte Entfernung flüchtiger Substanzen mit unterschiedlichen Partialdrücken erlauben: In der ersten Entgasungszone werden den weiteren Anbieterangaben zufolge leichtflüchtige Bestandteile entfernt, in der zweiten solche mit höherem Partialdruck. Dies reduziert den Feuchtigkeitsgehalt und soll Blasenbildung in der Schmelze vorbeugen, um die Produktqualität der hergestellten Folien und Platten zu verbessern. Durch die verbesserte Entgasungsleistung kann laut battenfeld-cincinnati auf eine weitgehende Materialvorbehandlung, etwa das Vortrocknen, verzichtet werden. Anwender sollen dadurch auch unbehandelte Reststoffe oder Regenerate verarbeiten können, ohne Qualitätsverluste in Kauf nehmen zu müssen. Aktuell richtet sich die Anwendung der neuen Technologie auf die Verarbeitung von ABS-Materialien. Perspektivisch sind weitere Einsatzfelder denkbar, etwa zur Reduzierung von Geruchsanhaftungen bei unterschiedlichen Kunststofftypen, abhängig von Materialeigenschaften und Vakuumtechnik. K 2025, 08.-15. Oktober 2025, Düsseldorf, Halle 16, Stand B19 Weitere Informationen: www.battenfeld-cincinnati.com |
BC Extrusion Holding GmbH, Bad Oeynhausen
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