| 14.04.2026, 06:01 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Protolabs hat mit der Studie "Innovation in Manufacturing 2026" eine Analyse zur technologischen Entwicklung der Fertigungsindustrie vorgelegt. Im Fokus steht der Einfluss von künstlicher Intelligenz und weiteren digitalen Technologien auf sämtliche Phasen des Produktlebenszyklus. Die Untersuchung zeigt, dass führende Industrieunternehmen zunehmend über klassische Industrie-4.0-Ansätze hinausgehen und den Übergang zur Industrie 5.0 aktiv gestalten. Zentrale Ergebnisse der Studie belegen signifikante Effizienzpotenziale durch den Einsatz von KI. KI-gestützte Software- und Hardwarelösungen können demnach Entwicklungskosten um bis zu 50 Prozent reduzieren und die Markteinführungszeit um rund 30 Prozent verkürzen. Rund drei Viertel der Unternehmen, die Machine Learning einsetzen, berichten über sinkende Kosten und eine gesteigerte operative Effizienz. Parallel dazu gewinnt eine Reihe weiterer Technologien an Bedeutung. Dazu zählen digitale Zwillinge, generative KI, automatisierte Fertigungssysteme sowie beschleunigte Produktionsprozesse. Diese Technologien tragen zur zunehmenden Digitalisierung und Vernetzung industrieller Wertschöpfungsketten bei. Der Bericht strukturiert den Technologieeinsatz entlang der einzelnen Phasen des Produktlebenszyklus. In der frühen Phase der Produktidee und Konzeptentwicklung wird generative KI zur Optimierung von Innovationsprozessen eingesetzt. In Kombination mit Simulationen und digitalen Zwillingen lassen sich Entwicklungszeiten verkürzen und die Qualität von Entwürfen erhöhen. In der Produktentwicklung verlagern sich bislang sequenzielle Abläufe hin zu parallelen Prozessen. Multiphysik-Simulationen und KI-basierte Testplattformen ermöglichen die gleichzeitige Durchführung zahlreicher Testszenarien und eine datenbasierte Optimierung von Designs. Für die Phase der Produkteinführung und des Marktwachstums zeigt die Studie eine zunehmende Bedeutung digitaler Produktpässe. Hintergrund sind weit verbreitete Störungen in globalen Lieferketten, die laut Untersuchung bei 94 Prozent der Unternehmen zu Umsatzverlusten führen. Digitale Systeme zur Rückverfolgbarkeit sowie KI-gestützte Prognosemodelle unterstützen hier Transparenz und Entscheidungsfindung in Echtzeit. In der Reifephase und im laufenden Produktionsbetrieb kommen digitale Zwillinge verstärkt zur Szenariomodellierung und Nachfrageprognose zum Einsatz. Ergänzend tragen Predictive-Maintenance-Lösungen und digitale Qualitätsmanagementsysteme zur Reduzierung von Ausfällen und zur frühzeitigen Fehlererkennung bei. Für die End-of-Life-Phase von Produkten identifiziert die Studie technologische Entwicklungen wie molekulares Recycling, biotechnologische Verfahren und Fortschritte in der Materialwissenschaft als zentrale Einflussfaktoren. Insgesamt beschreibt der Bericht eine strukturelle Veränderung industrieller Prozesse. Lineare Abläufe entwickeln sich zunehmend zu datengetriebenen, kontinuierlichen Kreisläufen. Der Übergang zur Industrie 5.0 ist dabei durch die Kombination menschlicher Expertise mit KI-gestützten Technologien geprägt. Unternehmen, die diese Integration frühzeitig umsetzen, positionieren sich laut Studie an der Spitze der industriellen Transformation. Weitere Informationen: www.protolabs.de |
Proto Labs GmbH, Feldkirchen + Proto Labs Limited, Telford, Shropshire, Großbritannien
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