| 14.07.2026, 06:02 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
|
|
Der US-amerikanische Chemiekonzern Dow investiert in den Ausbau seiner Kapazitäten zur Produktion und Verarbeitung von Silikonen. Laut Pressemitteilung sollen bis Ende 2027 mehrere Projekte an Konzernstandorten in den USA, China und Japan im Volumen insgesamt rund 100 Mio. USD realisiert werden. Die Investitionen konzentrieren sich dabei auf Kapazitäten im Segment Spezialsilikone für Anwendungen in den Bereichen Mobilität, Elektronik und Medizintechnik. Vorgesehen ist der Ausbau der Produktion von Flüssigsilikon (LSR) für Hochleistungsanwendungen an den Standorten Carollton im US-Bundesstaat Kentucky und Zhangjiagang in der ostchinesischen Provinz Jiangsu. Zudem soll die Erweiterung der Kapazitäten für technische Silikon-Materialien im japanischen Fukui und in Songjiang bei Shanghai bis Ende dieses Jahres sowie in Zhangjiagang und Auburn (Michigan) im kommenden Jahr abgeschlossen werden. Darüber hinaus wurden in den vergangenen Monaten bereits die sogenannten Cooling Science Labs am US-Standort Midland (Michigan) und in Shanghai erweitert, die Dow-Kunden bei der Entwicklung und Skalierung innovativer Wärmemanagementlösungen unterstützen. Der Chef der Dow-Sparte Performance Materials & Coatings, Brendy Lange, erklärte in der aktuellen Aussendung: "Diese Investitionen unterstreichen den Fokus von Dow auf den Ausbau des Angebots an Spezialsilikon-Materialien und darauf, Innovationen näher und schneller zu den Kunden zu bringen. Mit der Erweiterung der Produktions- und Innovationskapazitäten in diesen strategisch wichtigen Regionen reagieren wir auf die steigende Nachfrage, stärken unsere globalen Lieferketten und unterstützen unsere Kunden dabei, Innovationen schneller zur Marktreife zu bringen." Die in Midland im US-Bundesstaat Michigan ansässige Dow gehört zu den weltweit führenden Chemiekonzernen und entwickelt und produziert vor allem Materialien für die Verpackungsindustrie, den Infrastruktursektor, den Bereich Mobilität und die Konsumgüterindustrie. Der Konzern verfügt über mehr als 90 Produktionsstätten in 29 Ländern und beschäftigt insgesamt rund 34.600 Mitarbeiter weltweit. Für das Geschäftsjahr 2024 berichtet Dow einen Nettoverlust von 2,444 Mrd. USD aus Umsätzen in Höhe von 39,968 Mrd. USD. Weitere Informationen: www.dow.com |
Dow, Midland, Michigan, USA
» insgesamt 83 News über "Dow" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
Nerea: Modulares Anlagenkonzept für das chemische Recycling schwer verwertbarer Kunststoffabfälle
Krones: Übernahme der Wiro Präzisions-Werkzeugbau GmbH
Arburg: Übernahme der Stork Plastics Machinery B.V.
Karl Hess GmbH & Co. KG: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Meist gelesen, 10 Tage
Karl Hess GmbH & Co. KG: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Arburg: Übernahme der Stork Plastics Machinery B.V.
Hess plastics: Neuaufstellung im Insolvenzverfahren - Strukturierter Investorenprozess eingeleitet
Meist gelesen, 30 Tage
Karl Hess GmbH & Co. KG: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
VBI Plastic: Vorläufiges Insolvenzverfahren angeordnet
Bruchsaler Kunststoffe: Insolvenzantrag gestellt
Festo: Verlagerung der Spritzgussfertigung in die Türkei
VDI: Prof. Martin Würtele ist 52. „Kunststoffritter“
BASF: Vorläufige Quartalszahlen übertreffen Erwartungen – Ergebnisausblick für 2026 angehoben
Meist gelesen, 90 Tage
Durotherm: Übernahme durch swissplast group sichert Fortführung der Standorte Haiterbach und Lindlar
Grünstoff: Kunststoffrecycler mit strategischer Neuausrichtung
Karl Hess GmbH & Co. KG: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Dreher: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Evonik: Stellenabbau und Ausstieg aus dem Polyester-Geschäft angekündigt
Dann veräußern Sie diese kostenlos
in der Rohstoffbörse.
| Experimentelle und simulative Analyse der Mischwirkung in Einschneckenextrudern
|