| 26.02.2008 | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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181 neue Aussteller haben sich bereits für die 19. FAKUMA (www.fakuma-messe.de), Internationale Fachmesse für Kunststoffverarbeitung in Friedrichshafen entschieden. Zusammen mit den 710 Altausstellern, die derzeit ihren Stand gebucht haben, ist schon jetzt mehr Fläche belegt als bei der letzten FAKUMA 2006. Insgesamt belegen die derzeit 891 Aussteller über 44.000 m2 Ausstellungsfläche. 2006 belegten sie netto knapp über 40.000 m2. Und bis zum Meldeschluss ist es noch eine Weile hin, so dass auch die 2006er-Zahl von 1448 Ausstellern und Mitausstellern übertroffen werden dürfte. Das zeigt, dass die sich im Bau befindlichen beiden neuen Messehallen beim Eingang Ost mit brutto 13.000 m2 dringend erforderlich sind, um alle Aussteller unterzubringen. Insgesamt wird das Messegelände dann brutto 85.000 m2 Gesamtfläche bieten. Kostendruck durch Sonderverfahren begegnen Positiv zu Buche schlägt derzeit die gute Konjunktur bei den Kunststoffverarbeitern. Immerhin konnte die Kunststoff verarbeitende Industrie 2007 Waren im Wert von rund 53 Mrd. € herstellen, mithin ein Plus von nominal 7,5 % (real 5,8 %), so die Zahlen des Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e. V., Frankfurt. Das höchste Umsatzplus mit 9,8 % erzielten die Zulieferer der Automobil- und Elektroindustrie, mit eines der wichtigsten Besucherklientel der FAKUMA. Zwischen Rohstoffkonzernen und Großabnehmern hat die mittelständisch geprägte Branche jedoch mit einem zunehmenden Margendruck zu kämpfen. Umso wichtiger ist es, sich umfassend über Produktionstechniken, Sonderverfahren, Automatisierungslösungen oder Material reduzierende Steuerungstechniken umfassend zu informieren, um dem Kostendruck durch entsprechende Produktivitätssteigerungen zu begegnen. Und kaum eine Messe ist dabei besser geeignet als die FAKUMA, die trotz des Wachstums der letzten Jahre ihre Übersichtlichkeit und familiäre Atmosphäre behalten konnte. Von der Messe in die Fertigung Auch für 2008 geht der GKV von einer weiter steigenden Nachfrage in der Größenordnung von 3,5 bis 4 % aus. So sei das Wachstums- und Innovationspotential noch lange nicht ausgereizt. Und Innovationen finden sich besonders auf der FAKUMA, die sich zudem durch ihre Praxistauglichkeit auszeichnen. Nicht nur repräsentieren ist in Friedrichshafen das Motto der Aussteller, sondern Lösungen und Verfahren anzubieten, die quasi sofort in der Fertigung Einzug finden können. Positiv läuft es übrigens auch bei den Kunststoffmaschinenbauern, erhöhte der VDMA-Fachverband Kunststoff- und Gummimaschinen doch schon im September letzten Jahres die Umsatzprognose auf 7 %. Redet man von Kostendruck, kommt einem insbesondere in Deutschland zudem das Thema Energie in den Sinn. Sowohl Spritzgießer als auch Extrudeure haben insbesondere mit den deutlich steigenden Energiepreisen zu kämpfen. Appelle an Politik und Energieerzeuger bewirken nur wenig. Umso wichtiger ist es, energiesparende Techniken einzusetzen. Auch das wird ein Thema auf der FAKUMA sein, insbesondere Maschinenbauer werden diesbezüglich interessante Lösungen präsentieren. FAKUMA 2008, Friedrichshafen, 14.-18. Oktober 2008 |
P.E. Schall GmbH Messeunternehmen, Frickenhausen
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