| 09.09.2026, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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![]() ![]() Funktionsintegration trifft auf Design: Roth Plastic Technology verbindet intelligente Bauteilgestaltung, präzise Mechanik und eine hochwertige äußere Gestaltung von der Entwicklung bis zur Serienfertigung - (Bild: Roth Plastic Technology). Der Ansatz sieht vor, Kunststoffbauteile nicht ausschließlich aus Sicht eines einzelnen Fertigungsverfahrens zu entwickeln. Bereits in der Konzept- und Entwicklungsphase sollen Material, Bauteilgeometrie, Funktion, Stückzahl und Fertigungsprozess gemeinsam bewertet werden. Ziel ist, für die jeweilige Anwendung geeignete Materialkombinationen und Prozessketten zu bestimmen und gegebenenfalls mehrere Kunststoffverarbeitungsverfahren miteinander zu verbinden. Bei der Materialsubstitution werden bestehende Werkstoffe insbesondere hinsichtlich technischer Eigenschaften, Verfügbarkeit, Kosten und Nachhaltigkeitsaspekten überprüft. Alternative Materialien kommen demnach in Betracht, wenn die geforderten Bauteileigenschaften erhalten bleiben. Die Funktionsintegration verfolgt dagegen das Ziel, mehrere Funktionen in einem Bauteil zusammenzuführen. Dadurch können zusätzliche Einzelteile, Montageschritte oder Schnittstellen entfallen. Voraussetzung ist eine aufeinander abgestimmte Auslegung von Konstruktion, Werkstoff und Fertigungsverfahren. Die Verfahrenssubstitution betrifft den Herstellungsprozess selbst. Bestehende Fertigungswege können durch andere Verfahren oder durch kombinierte Prozessketten ersetzt werden, sofern sich daraus technische oder wirtschaftliche Vorteile ergeben. Insbesondere bei komplexen Bauteilen können sich dadurch zusätzliche Freiheitsgrade bei Geometrie, Funktionsumfang und Werkstoffwahl ergeben. Roth Plastic Technology ordnet diese Ansätze in ein durchgängiges Entwicklungs- und Fertigungskonzept ein. Das Leistungsspektrum reicht von Konstruktion und Bauteilauslegung über Material- und Verfahrensauswahl bis zur Serienfertigung. Die verfahrensübergreifende Betrachtung soll vor allem bei Bauteilen relevant sein, bei denen Materialwechsel, Funktionsintegration oder alternative Fertigungswege bereits in einer frühen Entwicklungsphase berücksichtigt werden müssen. Der Messeauftritt erfolgt erneut gemeinsam mit der Oni-Wärmetrafo GmbH. Die Zusammenarbeit betrifft den gemeinsamen Auftritt auf der Fakuma 2026; weitergehende technische Gemeinschaftsprojekte werden in den vorliegenden Angaben nicht konkretisiert. Fakuma 2026, Friedrichshafen, 12.-16. Oktober 2026, Halle A5, Stand 5103 Weitere Informationen: www.roth-kunststofftechnik.de, www.roth-industries.com |
Roth Plastic Technology, Zweigniederlassung der Roth Werke GmbH, Dautphetal-Wolfgruben
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